Frau mischt Badeöl in einer Flasche

Wohltuendes Badeöl selber machen Ein duftendes Erlebnis

Badeöle für eine entspannte Pflege

Ob Mandelöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl, schon lange finden die verschiedensten ätherischen Öle Anwendung in der Kosmetik oder Pflege. Wer besonders bei seiner Kosmetik auf natürliche Inhaltsstoffe setzt, ist bestimmt bereits häufiger auf die pflegende Wirkung von ätherischen Ölen gestoßen. 

Die Haut als das größte Organ des Menschen benötigt die meiste Pflege. Mit Badezusätzen wie Badeöl können Sie Ihrer Haut die Pflege zukommen lassen, die sie braucht. 

So pflegen Sie richtig!

  1. Geben Sie 5 bis 10 Tropfen des von Ihnen gewählten Badeöls in das Badewasser. Verrühren Sie das Öl mit dem Wasser und genießen Sie Ihr Bad. 
  2. Baden Sie nicht zu lange! Nach 15 bis 20 Minuten sollten Sie Ihr Entspannungsbad beenden. Durch zu langes Baden lösen sich die hauteigenen Fette von der obersten Hautschicht. Dies kann dazu führen, dass Ihre Haut austrocknet und rissig wird. 
  3. Nach dem Baden sollten Sie Ihren Körper mit einem Handtuch nur leicht abtupfen. Durch ein zu starkes Reiben entfernen Sie die ätherischen Öle von Ihrer Haut, ohne, dass sie ihre Wirkung entfalten konnten.  

Das richtige Badeöl - Rezepte

Um Ihre Haut zu pflegen und gleichzeitig zu entspannen eignen sich Badeöle besonders gut. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Pflegewunder selbst herstellen können und welche Inhaltsstoffe welche Wirkung haben. 

Erfahren Sie in unserem Artikel Gesichtsöl und Körperöl, welche Pflegeöle sich als tägliche Pflegeroutine für Sie eignen. 

Badöle selber machen Rezepte

Erkältungsbad

Ein wohlig warmes Bad im Winter bietet gleich zwei Vorteile. Einerseits entspannt das wohlig warme Wasser den Körper nach einem anstrengenden Tag im Kalten. Andererseits können durch die richtigen Kräuter und ätherischen Öle die Symptome einer Verkühlung gelindert werden. 

Ein selbst gemachtes Badeöl aus ätherischem Rosmarinöl und Fichtennadeln ist genau das richtige für kalte Wintertage. 

Zutaten:

  • 250 ml gepresstes Olivenöl
  • 100 g Kiefernnadeln
  • 100 g Rosmarin
  • Emulgator

Das Gemisch aus Olivenöl, Kiefernnadeln und Rosmarin sollte vor der Anwendung bis zu zwei Wochen kühl gelagert werden. Danach können Sie das Öl durch ein Sieb in eine Flasche füllen und bei einem angenehmen Bad entspannen. 

Kiefernnadeln mit Öl Flasche
Ein selber gemachtes Erkältungsbad ist ein Muss für jeden Winter.

Streichelzarte Haut

Seidig weiche und streichelzarte Haut – davon träumt jeder. Doch nicht jeder von uns ist von Haus aus mit perfekter Haut gesegnet. Insbesondere kalte Winde, niedrige Temperaturen oder Hauterkrankungen können bis zu extrem trockener Haut führen. Besondere Feuchtigkeitspflegen in Verbindung mit selber gemachten Badeölen können trockene Haut wieder mit Feuchtigkeit versorgen und sie seidig weich pflegen. 

Probieren Sie unser „AtopiControl DUSCH- UND BADEÖL“, um die Barriere Ihrer Haut zu stärken und ein Austrocknen zu verhindern. 

Das leicht verträgliche Mandelblütenöl legt sich wie eine zweite Schicht auf die Hautoberfläche. Durch wiederholte Bäder kann sich eine gestörte Hautbarriere wieder regenerieren. Die Feuchtigkeit wird in den Hautzellen eingeschlossen und ihre Elastizität verbessert sich. Die irritierte und trockene Haut wirkt wieder geschmeidiger. 

Zutaten:

  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 10 ml Mandelblütenöl
Mandelblüten
Mandelblütenöl eignet sich besonders gut für empfindliche Hauttypen.

Pure Entspannung für Körper und Seele

Nach einem stressigen Tag einfach nur heimkommen und entspannen. Ein selber gemachtes Badeöl aus Lavendelöl oder Melissenöl kann dabei wahre Wunder bewirken. Die enthaltenen Duftstoffe beruhigen die Muskulatur und helfen Ihnen ganz einfach abzuschalten. 

Lavendelöl: Der betörende Duft von Lavendel sorgt dafür, dass sich unsere Nerven und unsere Muskeln entspannen. Besonders für stark irritierte Haut oder bei Sonnenbrand kann ein selbst gemachtes Lavendelöl Abhilfe schaffen. Das entzündungshemmende und antibakterielle ätherische Öl wirkt nämlich schmerzlindernd. Rötungen und Risse in der Haut können nach wiederholten Lavendelbädern besser abheilen. 

Zutaten: 

  • 100 ml Sandelholzöl
  • 10 ml Lavendelöl
  • Emulgator
 Lavendelblüte
Der wohlige Duft des Lavendels lindert Stress sofort.

Melissenöl: Sie leiden häufiger unter viel Stress und Schlaflosigkeit? Dann sollten Sie ein Bad aus selber gemachten Melissenöl nehmen. Das aus den Blättern der Zitronenmelisse hergestellte Melissenöl beruhigt die Nerven und stimuliert das Glücksempfinden im Gehirn. Nehmen Sie ein angenehmes Bad vor dem Schlafengehen und genießen Sie Ihren Schönheitsschlaf

Zutaten: 

  • 100 ml Sandelholzöl
  • 10 ml Melissenöl
  • Emulgator
Melisseblätter in einer Schüssel
Der zitronige Geruch der Melisse kann für ruhige Nächte sorgen.

Gliederschmerzen adé!

Langes Sitzen im Büro oder anstrengende Tätigkeiten machen sich häufig durch Gliederschmerzen bemerkbar. Ein wohlig warmes Bad mit Nelkenöl kann auch starke Schmerzen lang anhaltend lindern. Ein aus den getrockneten Nelkenblüten selber gemachtes Badeöl wirkt lokal betäubend. Die desinfizierende Wirkung von Nelkenöl kann ebenfalls die Heilung von Verletzungen anregen. 

Zutaten:

  • 100 ml Sandelholzöl
  • 8 ml Nelkenöl
  • Emulator
 
getrocknete Nelkenblüten
Nelkenöl wirkt nicht nur beruhigend, sondern auch desinfizierend.

Badeöl selber machen

Haben Sie sich erst die notwendigen Zutaten in der Apotheke oder in der Drogerie beschafft, geht alles ganz einfach. Um Badeöl selbst herzustellen, bereiten Sie alle gewünschten Zutaten vor. Am besten füllen Sie die verschiedenen Inhaltsstoffe in eine gut verschließbare Flasche, um Ihre selber gemachten Badeöle so lange wie möglich aufbewahren zu können. Wenn alles vorbereitet ist, kann es auch schon losgehen! Folgen Sie unserer Anleitung zu Ihrem selbst hergestellten (ätherischen) Badeöl. 

So geht’s!

  1. Basisöl: Haben Sie sich für ein Basisöl entschieden? Jede Ölpflege besteht aus einem Basisöl. Hier können Sie zwischen Sonnenblumen-, Mandel-, Sandelholz- und Olivenöl wählen. Um Ihr Ölbad selber zu machen, füllen Sie eine Flasche bis zur Hälfte mit dem von Ihnen gewählten Basisöl. Fügen Sie einen Emulgator hinzu, welcher verhindert, dass das Öl auf der Wasseroberfläche aufschwimmt. 
  2. Ätherische Öle: Um für einen angenehmen Geruch zu sorgen, fügen Sie zu Ihrem Basisöl verschiedene ätherische Öle hinzu. Hier haben Sie eine weite Auswahl an Inhaltsstoffen und Wirkstoffen.  
  3. Blüten und Kräuter: Um die Wirkung Ihres Badeöls zu verstärken, können Sie zerkleinerte Blüten und Kräuter zusammen mit dem Basisöl aufkochen. Achten Sie beim Zerkleinern der Blüten oder Kräuter darauf, ein scharfes Messer zu verwenden. Ist das Messer zu stumpf, treten zu viele Öle und Wirkstoffe bei der Zubereitung aus der Pflanze und gehen so verloren.
  4. Abfüllen: Zum Schluss mischen Sie Ihr selbst gemachtes Badeöl gut durch. Bewahren Sie das Badeöl in einer gut verschließbaren Flasche an einem kühlen Ort für zirka 2 Wochen auf. Nachdem das Gemisch für einige Tage gezogen hat, können Sie die restlichen Blüten und Kräuter absieben und sich ein entspannendes Bad einlassen. 

 

Alternativ können Sie natürlich auch Badeöl im Drogeriemarkt kaufen. Hier sollten Sie jedoch besonders darauf achten, dass kein Mineralöl enthalten ist. Mineralöl legt sich wie eine zweite Schicht über die Haut und verhindert so, dass die in den Badeölen enthaltenen Pflegestoffe in die Haut einwirken können. 

Um Ihrer Haut die optimale Pflege in der Dusche oder Badewanne bieten zu können, probieren Sie auch unsere AQUAporin ACTIVE Erfrischende Dusche. Das schäumende Waschgel reinigt Ihre Haut sanft und versorgt sie mit Feuchtigkeit. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, eine erholsame Zeit mit wohlig duftenden Badeölen. 

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