Juckende Haut Wenn der Juckreiz zum aus der Haut fahren ist

Juckreiz ist nicht gleich Juckreiz

Juckende Haut kann bei Betroffenen ganz verschiedene Gefühle und Empfindungen auslösen. Die Spanne reicht dabei von unspezifischen Missempfindungen über einen leichten Juckreiz bis hin zu einem quälenden Gefühl. Letzteres kennen vor allem Neurodermitis-Betroffene besonders gut.

Jeder kennt es – es juckt und wir kratzen uns. Dieser Kreislauf hat sich bereits in unserem Unterbewusstsein verankert. Häufig jedoch wissen wir nicht, warum die Haut gereizt ist. Doch jedes Hautjucken hat eine Ursache

Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus diesem Kreislauf ausbrechen und Ihrer Haut die richtige Pflege bieten können.

Was ist Juckreiz überhaupt?

Juckreiz, in der Medizin „Pruritus“ genannt, ist also eine hochkomplexe Angelegenheit, dessen Bedeutung über die Haut weit hinausgeht. Trotzdem ist Juckreiz natürlich zunächst ein Symptom, das an der Haut und an den Schleimhäuten auftritt. Als größtes Sinnesorgan nimmt die Haut nicht nur die Temperatur oder feinste Berührungsreize wahr. Sie reagiert auch unmittelbar auf die Sinnesqualitäten Schmerz und Juckreiz.

Frau kratzt sich am Körper
Juckreiz lässt sich nicht so einfach erklären. Er kann viele Ursachen haben.

Vom Reiz zum Juckreiz

Juckreiz entsteht durch eine Reizung der sogenannten C-Nervenfasern, die als freie Nervenendigungen direkt in oder knapp unterhalb der Epidermis an der Grenze zur Dermis enden. Diese C-Nervenfasern sind marklos. Das bedeutet, dass ihnen eine „Isolierung“ durch die sogenannten Schwann’schen Zellen fehlt. Daher leiten sie ihre Signale auch nur relativ langsam über das Rückenmark an das Gehirn weiter.

Die freien Nervenendigungen, die für den Juckreiz zuständig sind, werden direkt (durch mechanische oder thermische Reize) oder indirekt (durch Mediatorsubstanzen wie zum Beispiel Histamin oder Prostaglandine) erregt. Hauptquelle für das Histamin sind die Mastzellen, die besonders durch Antikörper vom IgE-Typ stimuliert werden. Immunglobulin E wird von den weißen Blutkörperchen (Lymphozyten) vor allem infolge einer allergischen Reaktion gebildet. Aus diesem Grund ist Juckreiz auch eine so charakteristische Folge einer Allergie.

Wie nehmen wir Juckreiz wahr?

Früher wurden Juckreiz und Schmerzen oftmals als ähnliche oder ineinander übergehende Empfindungen beschrieben. Diese Aussage ist allerdings nicht ganz richtig, denn Juckreiz und Schmerz werden über verschiedene Nervenfasern wahrgenommen – weshalb sie auch unterschiedlich behandelt werden müssen. So dämpfen zum Beispiel Opiate den Schmerz, aber nicht den Juckreiz. Im Gegenteil: Eine bekannte Nebenwirkung von Opiaten ist, dass sie generalisiert Juckreiz auslösen oder verstärken können.

Frau streicht über ihren Arm
Schmerzen und Juckreiz sind nicht dasselbe.

Einfach zum aus der Haut fahren

Unser Körper kann Juckreiz auf ganz unterschiedliche Art und Weise wahrnehmen – zwischen angenehm bis extrem unangenehm ist alles möglich. Leichtes Kitzeln empfinden beispielsweise viele als lustig. Vor allem Kinder mögen es, wenn sie „durchgekitzelt“ werden. Andere wiederum finden Gefallen daran, an ihren Mückenstichen zu kratzen.

Die Grenze zum Unangenehmen ist jedoch oft ein schmaler Grat, der schnell überschritten werden kann. Juckreiz kann auch von Beginn an ein überaus quälendes Gefühl sein. Das wissen vor allem Patienten mit Neurodermitis, die ihren Juckreiz auf subjektiven Rating-Skalen oft viel schlimmer bewerten als Schmerzen.


Dr. Simone Presto, Eucerin Medical Managmenet weiß: „Juckreiz ist auch für Psoriasis-Patienten das unangenehmste Symptom der Erkrankung, noch vor Rötung und Schuppung.“*

*Quelle: 5. Hamburger Dermakonsil, November 2019


Es hat sich außerdem bestätigt, dass bei vielen Betroffenen gerade nachts vermehrter Juckreiz auftritt. Die Beine, Arme oder der ganze Körper beginnen zu jucken, obwohl kein konkreter Auslöser vorhanden ist. Experten vergleichen dieses Phänomen mit dem Schmerzgedächtnis, das auf ähnliche Weise funktioniert.

Welche Ursachen hat der Juckreiz?

Warum juckt die Haut?

Viele verschiedene Ursachen können hinter einem Juckreiz stecken. Manchmal geht er mit einem deutlich erkennbaren Auslöser sowie einem Ausschlag einher. Meistens jedoch ist uns die genaue Ursache nicht bewusst und einem Kratzanfall folgt der nächste. Das Jucken kann eine Reaktion auf eine Allergie, eine Reizung oder auf eine ernsthafte Erkrankung sein. Die Empfindung kann sich sowohl über den ganzen Körper erstrecken oder auf eine bestimmte Stelle konzentriert sein.

Frau leidet unter starkem Hautjucken
Viele verschiedene Ursachen können juckende Haut begünstigen.

Manchmal ist der Grund harmlos

Dass Gähnen ansteckend wirkt, ist ein bekanntes Phänomen, aber wussten Sie, dass diese Art der Kettenreaktion auch bei Juckreiz vorkommen kann? Sie sehen, wie sich jemand kratzt und haben kurz darauf selbst das Gefühl, dass Sie etwas juckt. Dieser Effekt wird über sogenannte Spiegelneuronen in unserem Gehirn vermittelt. Aus diesem Grund kann es passieren, dass allein der Gedanke an etwas „Juckendes“ ganz plötzlich heftigen Juckreiz auslöst. So zum Beispiel, wenn wir erfahren, dass Läuse im Umlauf.

Frau kratzt sich am Kopf
Schon allein ein Gedanke kann Juckreiz auslösen.

Phsysche Ursachen von Juckreiz

Die häufigsten Gründe für juckende Hautstellen sind physischer Herkunft. Hierzu zählen Allergien, Erkrankungen oder auch Unverträglichkeiten.

Viele Erkrankungen äußern sich durch unterschiedliche Erscheinungsbilder wie zum Beispiel Bläschen, Rötungen oder Trockenheit. Eines jedoch haben alle Hauterkrankungen gemeinsam – sie kommen meist in Begleitung eines unerträglichen Juckreizes.

  • verschiedene Allergien
  • Neurodermitis
  • Diabetes
  • Schuppenflechte
  • Nesselsucht
  • Autoimmunerkrankungen
  • Nieren- und Leberschäden
  • Infektionskrankheiten
  • Stoffwechselstörungen
  • Neurologische Störungen
  • Schwangerschaft
  • Psychischer Stress

Juckreiz verursacht durch Allergien

Bei einer allergischen Reaktion zeigt der Körper durch Abwehrmechanismen, dass er in Berührung mit einer unverträglichen Substanz gekommen ist. Die durch die Allergie ausgestoßenen Histamine führen zu Reaktionen wie Hautausschlag, Schnupfen oder Juckreiz. Wie diese zu behandeln sind, hängt von der Art der Unverträglichkeit ab. Juckender Hautausschlag ist in den meisten Fällen mit einer entsprechenden Salbe aus der Apotheke zu behandeln.

Frau nießt und schneuzt sich
Allergien können Juckreiz auslösen.

Wichtig: Um einen allergischen Anfall gezielt zu vermeiden, sollten Sie bei einem Facharzt einen Allergietest durchführen. Dieser zeigt Ihnen genau, gegen welche Stoffe Sie allergisch reagieren und wie Sie gegen die Auswirkungen vorgehen können. Im besten Fall kann so ein Juckreiz vermieden werden

Juckreiz verursacht durch Neurodermitis

Juckreiz ist ein Leitsymptom der Neurodermitis und entsteht durch die vermehrte Freisetzung von Histamin in der Haut. Eine extreme Hauttrockenheit und eine gestörte Hautbarriere verstärken den Juckreiz noch zusätzlich. Besonders belastend für die Betroffenen ist der dann fast immer entstehende Teufelskreis aus Jucken und Kratzen. Denn wird die Haut einmal durch eine mechanische Reizung irritiert, dann setzt sie weitere Entzündungsmediatoren frei. Und diese befeuern den Juckreiz nur noch mehr.

Kind hat Neurodermitis und kratzt sich
Die Haut juckt und brennt bei Neurodermitis besonders stark.

Die chronische Ekzemerkrankung zeigt sich auf der Haut in Form von Rötungen, Schuppen und Bläschen. Personen mit diesem Krankheitsbild neigen sehr häufig zu Juckattacken.

Vor allem Babys und Kindern fällt es schwer, diese Spirale aus Jucken und Kratzen zu durchbrechen. Das Kratzen führt dazu, dass die oberen Hautschichten und damit auch die Hautbarriere verletzt werden. Durch die entstandenen Öffnungen können Infektionen zum Beispiel in Form von Pilzen die Haut befallen. 

Da der Juckreiz bei Neurodermitis-Patienten besonders in der Nacht sehr ausgeprägt sein kann, leiden die kleinen Patienten häufig unter Schlafmangel mit all seinen negativen Folgen. Und die Familie leidet dementsprechend mit.

Juckreiz durch Schuppenflechte

Die sogenannte Psoriasis zeigt sich häufig durch juckende und schuppenartige Hautausschläge an den Fingerknöcheln, Ellenbögen sowie Schienbeinen. In extremen Fällen breiten sich die Ausschläge auch im Gesicht aus und führen dort zu einer juckenden Gesichtshaut. Wer hier kratzt, hat ein hohes Risiko Narben zu verursachen. Häufig werden diese Ausschläge mittels eines Facharztes durch Bestrahlungen behandelt oder durch Cremen gelindert.

Frau leidet unter starkem Hautjucken
Wer unter Schuppenflechte leidet, kämpft mit juckender Haut.

Juckreiz als Begleiterscheinung einer Erkrankung

Juckende Haut kann bei internistischen Erkrankungen ein typisches und sogar wegweisendes Symptom sein. Zum Beispiel leiden Patienten mit Leber- und Nierenerkrankungen häufig gleichzeitig auch an einem starken Juckreiz.

Ebenso können Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, manche Infektionskrankheiten (wie etwa HIV-Infektionen) und sogar einige Tumoren mit starkem Juckreiz einhergehen, ohne dass sichtbare Hautveränderungen erkennbar sind.

Auch Arzneimittel können als Nebenwirkung einen Juckreiz auf der Haut hervorrufen. Typische Arzneimittel sind diesbezüglich neben den schon erwähnten Opiaten zum Beispiel auch manche Antiphlogistika, ACE-Hemmer oder Zytostatika.

Wichtig: Sollte der Juckreiz länger anhalten, sich ausbreiten oder mit äußerlichen Merkmalen auftreten, raten wir Ihnen einen Arzt zu konsultieren. Fachärzte können die genauen Symptome abklären und weitere medizinische Maßnahmen einleiten. Meist folgen einem krankheitsbedingten Juckreiz auch weiter Symptome wie Ausschläge oder Müdigkeitsgefühl.

Psychische Ursachen für Juckreiz

Ein häufiger Auslöser für Juckreiz ist Stress. Der psychische Druck wirkt sich auf das Gemüt aus und steigert die Nervosität. Das innere Gleichgewicht wird gestört und der Körper reagiert mit Jucken und Kratzen. Diese Art von Ursache kann nur schwer kontrolliert werden. Anstelle von Cremen und Medikamenten können hier nur Entspannungsübungen zur Reduktion des Stresslevels beitragen.

Frau leidet unter Stress
Wer Stress ausgesetzt ist, leidet oft auch unter juckender Haut.

Mit Entspannung das Jucken lindern

Besonders Yoga und Meditation können helfen mit psychischen Problemen und Alltagsstress umzugehen. Mit Entspannungsübungen kann das innere Gleichgewicht wiedergefunden werden. Bestimmte Atemübungen können leicht in den Alltag integriert werden und helfen so, direkt in einer stressigen Situation die Ruhe zu bewahren.

Oder probieren Sie doch mal Yotox. Die Gesichtsübungen bieten einen doppelten Entspannungs- und Straffungseffekt.

Auf diese Weise können auch akute Juckreize überstanden oder sogar komplett vermieden werden.

Weitere Auslöser von Juckreiz

  • Medikamente
  • Hautrasur, z. B. an den Beinen
  • Klima- und Umweltfaktoren
  • trockene Heizungsluft im Winter
  • übertrieben häufiges Waschen
  • aggressive Reinigungs- und Waschmittel
  • Insektenstiche

Welche Folgen hat der Juckreiz?

Der Leidensdruck von Betroffenen fällt – je nach Ausprägung – völlig unterschiedlich aus. Während der eine nur sporadisch unter leichtem Hautjucken leidet und damit gut leben kann, empfinden andere es als nahezu unerträglich.

Kaum eine Sekunde vergeht dann ohne den Gedanken daran, sich möglichst schnell zu kratzen. Ein Teufelskreis aus Jucken und Kratzen beginnt, der zu schlaflosen Nächten bis hin zu massiven Einschränkungen im privaten und beruflichen Umfeld führen kann. 

Angesichts dieser Risiken ist es umso wichtiger, häufig auftretenden Juckreiz nicht zu verharmlosen, sondern frühzeitig zu behandeln.

Juck-Kratz-Kreislauf

Was gegen den Juckreiz unternehmen?

Nicht kratzen!

Der erste Tipp ist naheliegend und sehr wichtig: Nicht kratzen! Denn Kratzen verstärkt den Juckreiz nur und ist daher kontraproduktiv. Außerdem können durch exzessives Kratzen kleine Wunden entstehen, durch die Erreger eindringen und das Gesundheitsrisiko erhöhen.

Frau kratzt sich am Arm
Durch Kratzen wird die Hautbarriere geschädigt.

Gereizte Haut kühlen

Kühlen ist ein effektives Mittel, um den Juckreiz zu lindern. Die Kühlung führt zu einer vorübergehenden Linderung des Reizes. Für die Kältetherapie eignen sich Kühlbeutel, feuchte Umschläge oder eiskaltes Wasser. Außerdem können Betroffene ihre Pflegeprodukte einfach im Kühlschrank aufbewahren. Des Weiteren ist es eine gute Idee, das Schlafzimmer nicht zu überheizen und auf zu warme Decken zu verzichten.

Frau kühlt gereizte Haut mit Kühlbeutel
Akute Kratzanfälle können durch Kühlen der betroffenen Stellen verhindert werden.

Ablenkung schaffen

Psychische Faktoren können den Juckreiz stark beeinflussen. Eine hilfreiche Methode, um dem entgegenzuwirken, sind Ablenkungsstrategien. So können zum Beispiel Kinder meist durch Spiele und Bewegungsangebote auf andere Gedanken gebracht werden. Manchmal hilft es übrigens schon, wenn Kinder anstelle der eigenen Haut das Fell eines Kuscheltiers kratzen können.

Mächen kuschelt mit Teddy
Halten Sie Ihr Kind mit Spielen und Spielzeug vom Kratzen ab.

Weitere Maßnahmen, die bei juckender Haut helfen

  • Verzicht auf Kaffee, scharfes Essen, Alkohol oder histaminreiche Ernährung
  • Tragen von luftdurchlässiger und bequemer Kleidung
  • regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Vermeidung von zu heißen Bädern oder zu langen Duschgängen
  • Installation eines Raumbefeuchters (in der Heizperiode)
  • Tragen von Baumwollhandschuhen in der Nacht (um die Haut vor Kratzattacken zu schützen).

Die richtige Hautpflege bei Juckreiz

Glücklicherweise sind heutzutage viele Cremes, Lotionen und Salben erhältlich, die die Haut beruhigen und dem Juckreiz entgegenwirken können. Cremen Sie sich nach jeder Dusche ausreichend mit Lotion und einer passenden Gesichtspflege ein. Nach dem Waschen sind die Poren offen und nehmen Feuchtigkeit besonders gut auf. Wenn der ganze Körper betroffen ist, sind Badezusätze optimale Mittel gegen das Hautjucken. Rückfettende Badezusätze sowie Salze bieten der Haut die optimale Pflege und steigern den Feuchtigkeitsgehalt. 

Frau cremt Gesicht ein
Feuchtigkeit ist das Ah und Oh bei trockener Haut.

Gut zu wissen: Verzichten Sie bei der Hautreinigung möglichst auf Produkte mit Duft-, Konservierungs- oder Farbstoffen. Verwenden Sie stattdessen besser ph-hautneutrale Reinigungsprodukte, z. B. das Eucerin pH5 Duschöl.

Eucerin Pflegewirkstoffe gegen juckende Haut

  • Menthoxypropandiol
  • Kälte wirkt spürbar gegen Juckreiz. Und Menthoxypropandiol (MPD), ein Abkömmling des Menthols, wirkt als sogenannter Kältemediator. Bei In-vitro-Versuchen wurde nämlich Spannendes herausgefunden: MPD löst eine Aktivierung des Kälterezeptors aus, der sich auf den Nervenendigungen der Haut befindet. Das legt nahe, dass MPD ein Kälteempfinden auslöst, das den Juckreiz überlagert. Es wirkt dem Juckreiz somit am sensorischen Ursprung entgegen und verschafft auf diese Weise den Betroffenen Linderung.
  • Polidocanol
  • Polidocanol ist ein Pflegewirkstoff, der nachweislich die Haut beruhigt und Juckreiz lindert.
  • SymSitive®
  • Der Pflegewirkstoff SymSitive® (eingetragene Marke der Symrise AG, Deutschland) erhöht die Toleranzschwelle empfindlicher Haut und beruhigt sie direkt am Ursprung der Irritation. So werden unangenehme Missempfindungen sofort und langanhaltend beruhigt.
  • Licochalcone A
  • Licochalcone A ist ein natürlicher aktiver Inhaltsstoff, der aus der Glycyrrhiza-Wurzel (Süßholzwurzel) gewonnen wird. Seine antientzündlichen Eigenschaften reduzieren Rötungen sichtbar.
 

Pflege bei trockener, juckender Haut

Wenn Ihre Haut ohne Grund juckt, fehlt es ihr häufig lediglich an ausreichend Feuchtigkeit. Die Haut wird rissig und trocken und verursacht so einen Juckreiz am Körper. Dies hat zur Folge, dass die oberste Hautschicht dünner wird und die Feuchtigkeit in den Zellen nicht mehr gebunden werden kann.

Eine der wirksamsten Möglichkeiten zur Juckreiz-Prävention und -Linderung ist eine Hautpflege, die die Hautbarriere stärkt, die Hauttrockenheit lindert und die Haut beruhigt.

Frau cremt Oberarm ein
Mit rückfettenden Lotionen sorgen Sie für die dringend benötigte Feuchtigkeit.

Feuchtigkeit & Widerstandskraft: Eucerin Lipo-Balance

Da trockene oder entzündliche Haut häufig zu Juckreiz neigt, sollten Sie regelmäßig geeignete Pflegeprodukte verwenden. Produkte mit Urea (Harnstoff), Omega-6-Fettsäuren (zur Stärkung der Hautbarriere) und Licochalcone A (zur Beruhigung der Haut), eignen sich dafür besonders gut.

Für besonders trockene und sehr empfindliche Haut empfehlen wir unsere Lipo-Balance Gesichtspflege. Die Creme regt den Aufbau von hauteigenen Lipiden an und stärkt so die Widerstandskraft der Hautbarriere. Die Haut fühlt sich entspannter und geschmeidiger an. Am besten verwenden Sie die Creme nach der Dusche, da die Haut so mehr Wirkstoffe aufnimmt. 

Nehmen Sie eine Feuchtigkeit spendende Creme in Ihre tägliche Pflegeroutine auf. Mit der UreaRepair PLUS Lotion versorgen Sie die betroffenen Hautstellen mit ausreichend Feuchtigkeit. 

Trockene, juckende Haut im Alter

Gut zu wissen: Da die Haut im höheren Alter häufiger zu Trockenheit neigt, leiden gerade ältere Menschen phasenweise an trockener juckender Haut. Wenn Sie unter altersbedingter Trockenheit leiden, sollten Sie Ihre gesamte Pflegeroutine auf die veränderten Hautverhältnisse abstimmen.

Pflege bei Neurodermitis

Gerade dann, wenn es um das Gesicht geht, sind die Ansprüche von Neurodermitikern an die Pflege besonders hoch. In der Regel geht es um eine sehr trockene, gereizte und unangenehm juckende Haut, die Neurodermitis Patienten direkt im Gesicht anzusehen ist. Für Betroffene ist die konsequente Pflege somit nicht mehr eine lästige Pflicht, sondern ein pflegendes Wohlfühlerlebnis.

Frau benutzt Gesichtspflege
Neurodermitis ist im Gesicht besonders unangenehm.

Feuchtigkeit & Linderung: AtopiControl GESICHTSCREME

Die Eucerin AtopiControl GESICHTSCREME stärkt die rissige Haut mit ihren Omega-6-Fettsäuren und beruhigt Hautreizungen dank Licochalcone A. Sie spendet der Haut Feuchtigkeit, glättet raue Haut und lindert Spannungsgefühle und Juckreiz. Darüber hinaus reduziert sie Hautrötungen und sorgt für ein weiches und spürbar geschmeidiges Hautgefühl.

Die AtopiControl GESICHTSCREME kann gleichermaßen als Tages- oder Nachtpflege und sogar am Auge angewendet werden, zum Beispiel bei Lidrandekzem. Die Pflege sollte jeweils nach der Gesichtsreinigung sorgfältig auf Gesicht und Hals aufgetragen werden.

SOS Pflege gegen Juckreiz

Für akute „Notfälle“ gibt es spezielle juckreizlindernde SOS-Präparate, wie das Eucerin AtopiControl ANTI-JUCKREIZ SPRAY. Nachdem es einmal aufgesprüht wurde, lindert das ANTI-JUCKREIZ SPRAY den Juckreiz binnen 60 Sekunden und beruhigt die Haut langanhaltend bis zu 6 Stunden. Das Spray wirkt kühlend und erfrischend, ohne ein klebriges oder fettiges Gefühl zu hinterlassen. Auch Kinder, die unter Juckreiz leiden, können das ANTI-JUCKREIZ SPRAY benutzen, denn es eignet sich schon ab 3 Jahren.

Frau benutzt AtopiControl Anti-Juckreiz Spray
Einfach aufsprühen und die sofortige Linderung genießen.

Sekundenschnelle Hilfe: AtopiControl ANTI-JUCKREIZ SPRAY

Ergänzend zur täglichen Pflege verhilft das AtopiControl ANTI-JUCKREIZ SPRAY zu einer schnellen Linderung, wenn sich ein akuter Juckreiz ankündigt. Das Spray ist nicht nur ideal für Kunden, die unter einer Neurodermitis leiden. Es eignet sich für alle Formen des Juckreizes, und somit auch für die sehr trockene Haut (Xerose) sowie bei Psoriasis oder diabetesbedingt trockener Haut.

Der Spray enthält den kühlenden Inhaltsstoff Menthoxypropandiol sowie SymSitive® und Polidocanol als spezifische, rasch wirksame hautberuhigende Substanzen, die unangenehmen Juckreiz sowie Brennen und Stechen sofort lindern.

Empfindliche, juckende Haut pflegen

Menschen, die eine sehr empfindliche Haut haben oder zu haben glauben, leiden oft unter unspezifischen, subjektiven Missempfindungen wie Brennen, Stechen oder Juckreiz. Das heißt: Auch wenn mit dem bloßen Auge keine Symptome erkennbar sind, fühlen sich diese Menschen dennoch sehr unwohl in ihrer Haut. Sehr empfindliche Haut zeichnet sich oft durch eine geschwächte Hautschutzbarriere aus und neigt dadurch eher zu Irritationen. Eine gute Empfehlung ist daher die Eucerin UltraSENSITIVE Pflegeserie.

Frau leidet unter sehr empfindlicher Haut
Oft sind Symptome bei empfindlicher Haut nicht direkt sichtbar.

Pflege bei trockener, juckender Kopfhaut

Trockenheit und Juckreiz machen auch vor der Kopfhaut nicht Halt. Aus diesem Grund hat Eucerin Shampoos und Tonika mit besonders milden Formeln entwickelt. Darin enthalten ist unter anderem der Wirkstoff Polidocanol, der die gereizte Kopfhaut nachweislich beruhigt und den Juckreiz spürbar lindert. Wenn die Kopfhaut nicht nur juckt, sondern auch schuppt, kommen sollten Sie zu den Eucerin Anti-Schuppen-Shampoos greifen.

Frau kratzt sich am Kopf
Das passende Shampoo kann bei juckender Kopfhaut Abhilfe schaffen.

Eucerin DermoCapillaire Produkte beruhigen die Kopfhaut

Besonders effektiv bei trockener, juckender Kopfhaut ist das Eucerin DermoCapillaire UREA KOPFHAUTBERUHIGENDES INTENSIV-TONIKUM. Zur Reinigung ist das Eucerin DermoCapillaire UREA KOPFHAUTBERUHIGENDES SHAMPOO das richtige Produkt. Es ist mit hauteigenen Feuchthaltefaktoren angereichert und schenkt der juckenden Kopfhaut somit viel Pflege. In Kombination wird die Kopfhaut beruhigt und von Trockenheit und Juckreiz befreit. Das Haar glänzt und erhält ein geschmeidiges Gefühl.

Wenn die Kopfhaut nicht nur juckt, sondern auch schuppt, kommen die Anti-Schuppen-Shampoos von Eucerin infrage. Das Eucerin DermoCapillaire ANTI-SCHUPPEN CREME SHAMPOO ist speziell auf die Bedürfnisse der Kopfhaut bei trockenen Schuppen zugeschnitten. Es befreit die Kopfhaut sanft von Schuppen und stellt das natürliche Gleichgewicht der Haut wieder her.

Bei fettigen Schuppen ist das DermoCapillaire ANTI-SCHUPPEN GEL SHAMPOO das richtige Produkt. Es reinigt sanft, befreit Kopfhaut und Haar von anhaftenden Schuppen und reduziert die Schuppenneubildung. Für eine noch effektivere Wirkung gegen den Juckreiz und die Schuppen empfehlen wir das Eucerin DermoCapillaire ANTI-SCHUPPEN INTENSIV-TONIKUM.

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