Juckende Haut

Juckende Haut Wenn der Juckreiz zum aus der Haut fahren ist

Jeder kennt es – es juckt und wir kratzen uns. Dieser Kreislauf hat sich bereits in unserem Unterbewusstsein verankert. Häufig jedoch wissen wir nicht, warum die Haut gereizt ist. Doch jedes Hautjucken hat eine Ursache. 

Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus diesem Kreislauf ausbrechen und Ihrer Haut die richtige Pflege bieten können.

Ursachen von Juckreiz

Ursachen für den Juckreiz

Warum juckt die Haut? Viele verschiedene Ursachen können hinter einem Juckreiz stecken. Manchmal geht er mit einem deutlich erkennbaren Auslöser sowie einem Ausschlag einher. Meistens jedoch ist uns die genaue Ursache nicht bewusst und einem Kratzanfall folgt der nächste.

Das Jucken kann eine Reaktion auf eine Allergie, eine Reizung oder auf eine ernsthafte Erkrankung sein. Die Empfindung kann sich sowohl über den ganzen Körper erstrecken oder auf eine bestimmte Stelle konzentriert sein.

Sollte der Juckreiz länger anhalten, sich ausbreiten oder mit äußerlichen Merkmalen auftreten, raten wir Ihnen einen Arzt zu konsultieren. Fachärzte können die genauen Symptome abklären und weitere medizinische Maßnahmen einleiten.

Psychische Ursachen

Ein häufiger Auslöser für Juckreiz ist Stress. Der psychische Druck wirkt sich auf das Gemüt aus und steigert die Nervosität. Das innere Gleichgewicht wird gestört und der Körper reagiert mit Jucken und Kratzen.

Diese Art von Ursache kann nur schwer kontrolliert werden. Anstelle von Cremen und Medikamenten können hier nur Entspannungsübungen zur Reduktion des Stresslevels beitragen.

Mit Entspannung gegen den Stress

Besonders Yoga und Meditation können helfen mit psychischen Problemen und Alltagsstress umzugehen.

Probieren Sie doch mal Yotax. Die Gesichtsübungen bieten einen doppelten Entspannungs- und Straffungseffekt.

Bestimmte Atemübungen können auch in den Alltag integriert werden und helfen so, direkt in einer stressigen Situation die Ruhe zu bewahren. 
Auf diese Weise können auch akute Juckreize überstanden oder sogar komplett vermieden werden.

Frau beim Yoga in Treepose (Vrikshasana)
Mit Entspannungsübungen kann das innere Gleichgewicht wieder gefunden werden.

Physische Ursachen

Die häufigsten Gründe für juckende Hautstellen sind physischer Herkunft. Hierzu zählen Allergien, Erkrankungen oder auch Unverträglichkeiten.

Viele Erkrankungen äußern sich durch unterschiedliche Erscheinungsbilder wie zum Beispiel Bläschen, Rötungen oder Trockenheit. Eines jedoch haben alle Hauterkrankungen gemeinsam – sie kommen meist in Begleitung eines unerträglichen Juckreizes.

Allergien verursachen Juckreiz

Bei einer allergischen Reaktion zeigt der Körper durch Abwehrmechanismen, dass er in Berührung mit einer unverträglichen Substanz gekommen ist. Um einen allergischen Anfall gezielt zu vermeiden, sollten Sie bei einem Facharzt einen Allergietest durchführen. Dieser zeigt Ihnen genau, gegen welche Stoffe Sie allergisch reagieren und wie Sie gegen die Auswirkungen vorgehen können. Im besten Fall kann so ein Juckreiz vermieden werden.

Die durch die Allergie ausgestoßenen Histamine führen zu Reaktionen wie Hautausschlag, Schnupfen oder Juckreiz.

Wie diese zu behandeln sind, hängt von der Art der Unverträglichkeit ab. 
Sollte sich der Juckreiz am ganzen Körper ausbreiten oder Ausschläge sowie weitere Symptome wie Atemschwierigkeiten auftreten, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufzusuchen. 

Juckender Hautausschlag ist in den meisten Fällen mit einer entsprechenden Salbe aus der Apotheke zu behandeln.

Frau schnäutzt sich

Hauterkrankungen

Handelt es sich um einen immer wiedekehrenden Juckreiz, so sollte die Behandlung in Absprache mit einem Facharzt erfolgen.

Meist folgen einem krankheitsbedingten Juckreiz auch weiter Symptome wie Ausschläge oder Müdigkeitsgefühl. Die Sonnenallergie, sowie Neurodermitis oder Schuppenflechte zählen zu den am weitesten verbreitetsten Hauterkrankungen.

  • Sonnenallergie: Die ersten Sonnenstrahlen zu genießen, kann bei manchen unangenehmen Nebenwirkungen hervorrufen. Besonders im Frühjahr, wenn sich die Sonne wieder zeigt, leiden einge unter einer Lichtempfindlichkeit, auch Sonnenallergie genannt. 

    Die Haut an den betroffenen Stellen rötet sich und es bilden sich Blasen. Der gesamte Hautausschlag wird von einem heftigen Juckreiz begleitet. 
    Am besten Schützen Sie sich und Ihre Haut vor den negativen Einflüssen der Sonnenstrahlung, in dem Sie auf eine Pflege mit UV zurückgreifen. 

    Die Eucerin “Sonnen Allergie Schutz Sun Creme-Gel” wurde speziell zur Vermeidung von Sonnenallergien entwickelt.

  • Neurodermitis: Die chronische Ekzemerkrankung zeigt sich auf der Haut in Form von Rötungen, Schuppen und Bläschen. Personen mit diesem Krankheitsbild neigen sehr häufig zu Juckattacken.

    Das Juckempfinden wird sogar durch Kratzen während des Schlafes gestillt. Das führt dazu, dass die oberen Hautschichten und damit auch die Hautbarriere verletzt werden. Durch die entstandenen Öffnungen können Infektionen zum Beispiel in Form von Pilzen die Haut befallen. 

    Die Eucerin “AtopiControl”- Pflegeserie ist speziell auf die Bedürfnisse von Neurodermitis Patienten ausgelegt. 

  • Schuppenflechte: Die sogenannte Psoriasis zählt ebenfalls zu den chronischen Hauterkrankungen. Sie zeigt sich häufig durch juckende und schuppenartige Hautausschläge an den Fingerknöcheln, Ellenbögen sowie Schienbeinen.

    In extremen Fällen breiten sich die Ausschläge auch im Gesicht aus und führen dort zu einer juckenden Gesichtshaut. Wer hier kratzt, hat ein hohes Risiko für Narben. Häufig werden diese Ausschläge mittels eines Facharztes durch Bestrahlungen behandelt. Durch verschiedene in der Apotheke erhältliche Cremen kann der Juckreiz in den meisten Fällen vorübergehend gestillt werden.  

Chemische Ursachen

Beim Kontakt mit unterschiedlichen Stoffen kann es zu einer Abwehrreaktion der Haut kommen. Diese äußert sich häufig durch Juckreiz und gerötete Hautpartien, welche nur vorrübergehend beruhigt werden können.

Eine Vielzahl dieser Stoffe begegnen uns regelmäßig in unserem alltäglichen Leben. Insbesondere bei der Verwendung von Waschmitteln oder Lösungsmitteln sollte Vorsicht geboten sein.

Schutz vor Umwelteinflüssen

Wer einer Reizung durch chemische Stoffe aus dem Weg gehen will, sollte auf bestimmte Vorsichtsmaßnahmen achten. 

Tragen Sie bei Putztätigkeiten immer Einweghandschuhe, um Ihre Haut vor dem direkten Kontakt mit dem Mittel zu schützen. Wenn die Stoffe doch auf die Haut kommen – sofort auswaschen.

Bei gereizter Haut gilt: Nicht kratzen – Arzt kontaktieren.

Handschuhe beim Putzen
Die richtigen Schutzmaßnahmen verhindern chemische Reizung der Haut.
Behandlung von Juckreiz

Wenn der Juckreiz in Verbindung mit weiteren Symptomen wie Hautausschlag und Bläschen auftritt, sollten Sie keine Eigenbehandlung vornehmen, sondern einen Arzt konsultieren. Dieser kann die genauen Umstände des Jucken-Krazen-Kreislaufes feststellen und optimale Heilungsmethoden empfehlen.

Die Bedürfnisse Ihrer Haut verstehen

Wenn Ihre Haut ohne Grund juckt, fehlt es ihr häufig lediglich an ausreichend Feuchtigkeit. Besonders im Winter leidet unsere Haut unter den fallenden Temperaturen. Dies hat zur Folge, dass die oberste Hautschicht dünner wird und die Feuchtigkeit in den Zellen nicht mehr gebunden werden kann.

Die Haut wird rissig und trocken und verursacht so einen Juckreiz am Körper. Juckende Körperstellen, welche zum Beispiel im Winter vermehrt vorkommen, können einfach durch die richtige Pflege behandelt werden.

Wenn Sie unter altersbedingter Trockenheit leiden, sollten Sie Ihre gesamte Pflegeroutine auf die veränderten Hautverhältnisse abstimmen. Mehr dazu, wie Sie ihre Pflegemittel auf Ihre Bedürfnisse abstimmen, erfahren Sie in unserem Artikel “Hautpflege nach dem Biorhythmus”.

Für besonders trockene und sehr empfindliche Haut empfehlen wir unsere „Lipo-Balance Gesichtspflege“.

Die Creme regt den Aufbau von hauteigenen Lipiden an und stärkt so die Widerstandskraft der Hautbarriere. 

Die Haut fühlt sich entspannter und geschmeidiger an. Am besten verwenden Sie die Creme nach der Dusche, da die Haut so mehr Wirkstoffe aufnimmt. 

Eine regelmäßige Pflegeroutine verringert die Wahrscheinlichkeit auf einen Juckanfall.

Gesichtspflege Lipo-Balance

Was kann man gegen Juckreiz tun?

Bei einer Kratzattacke, der keine offensichtlichen Hautveränderungen vorangegangen sind, sollten Sie prüfen, ob der Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut im normalen Bereich liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann eine Eigentherapie in Form von Badezusätzen und Pflegelotions als Hilfe bei juckender haut dienen. 

Wir zeigen Ihnen, was Sie bei akut juckender Haut zu tun haben, um weitere Kratzanfälle zu vermeiden und dem Kreislauf zu entkommen. 

Badezusätze

Besonders, wenn der ganze Körper betroffen ist, sind Badezusätze optimale Mittel gegen das Hautjucken.

Rückfettende Badezusätze, sowie Salze bieten der Haut die optimale Pflege und steigern den Feuchtigkeitsgehalt.

Hier sollten Sie jedoch darauf achten, dass Ihre Entspannungsbäder nicht länger als 20 Minuten dauern, da auch zu langes Duschen oder Baden zur Austrocknung der Haut führen kann.

Salz als Badezusatz
Mit einem Entspannungsbad tun Sie Ihrem Körper und Geist Gutes.

Pflegelotions

Denken Sie daran, sich nach jeder Dusche ausreichend mit Lotion einzucremen. Besonders nach dem Waschen sind die Poren offen und nehmen mehr Feuchtigkeit auf. 

Nehmen Sie eine Feuchtigkeit spendende Creme in Ihre tägliche Pflegeroutine auf. 
Mit der „AQUAporin ACTIVE erfrischenden Lotion“ versorgen Sie die betroffenen Hautstellen mit ausreichend Feuchtigkeit. 

Probieren Sie auch das Eucerin „DermoCapillaire KOPFHAUTBERUHIGENDES UREA Shampoo“ gegen juckende Kopfhaut.

Eincremen mit Bodylotion
Besonders nach der Dusche ist unsere Haut sehr empfindlich und benötigt Pflege.

Kältetherapie

Sollte die Reizung und der dadurch hervorgerufene Juckreiz zu störend sein, kann eine Kältetherapie Abhilfe schaffen.

Hierfür halten Sie die betroffene Stelle lange unter eiskaltes Wasser oder legen einen Kühlbeutel auf. 
Die Kühlung führt zu einer vorübergehenden Linderung des Reizes.

Kühlen mit einem Eisbeutel
Akute Kratzanfälle können durch kühlen der betroffenen Stellen verhindert werden.

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