Effektive Behandlung einer Pigmentstörung Verabschieden Sie sich von Pigmentflecken & Co.!

Sowohl Jung als auch Alt können an einer Pigmentstörung leiden. Bei dieser Hautkrankheit ist die Bildung der für die Haut wichtigen Pigmente beeinträchtigt. Das hat zur Folge, dass die Haut stärker oder schwächer gefärbt ist, als es üblicherweise der Fall ist. Bei ersterem sprechen Experten von einer Hyperpigmentierung – Sommersprossen, Altersflecken und Leberflecken (Pigmentflecken) zählen zu dieser Form der Pigmentstörung. Von einer Hypopigmentierung wird gesprochen, wenn die Haut sehr wenige Pigmente bildet, wie etwa bei der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo). Entdecken Sie hier, wie Behandlung und Therapie bei allen Formen der Pigmentstörung aussehen können und erfahren Sie, welche neuen Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Krankheiten der Haut erkennen und behandeln.

Darum entsteht eine Pigmentstörung.

Eine Pigmentstörung äußert sich in einem veränderten Hautbild. Die für die Pigmentbildung verantwortlichen Melanozyten produzieren zu viel oder zu wenig Melanin, welches für die Farbe der Haut verantwortlich ist. Zudem schützt Melanin vor der UV-Strahlung, welche der Haut langfristig schaden kann. Bei normaler Haut verteilt sich das Melanin ebenmäßig – bei Krankheiten der Haut in Form einer Pigmentstörung ist dem nicht so.

Pigmentstörungen können sich in vielerlei Symptomen äußern und diverse Gründe haben – etwa hormonelle Veränderungen, erbliche Faktoren oder äußere Einflüsse, wie Duftstoffe aus Kosmetika. Erfahren Sie mehr über die Ursachen und Symptome aller Formen der Pigmentstörung in unserem Artikel „Verschiedene Formen der Pigmentstörung“.

Muttermale

Behandlung und Therapie bei Pigmentstörungen.

Die Behandlung und Therapie von Muttermalen

Muttermale (Leberflecken) sind Fehlbildungen der Melanozyten, welche für die Bildung der Pigmente verantwortlich sind. Diese Form der Pigmentstörung ist gutartig und kann auf allen Körperbereichen vorkommen – so auch auf Schleimhäuten, den Schutzschichten der Hohlorgane, etwa die Mundhöhle, der Genitalbereich, der Nasenraum, usw.

Von alleine verschwinden Leberflecken nicht. Da Muttermale aber meist gutartig sind und aus gesundheitlicher Sicht keine Gefahr darstellen, erfolgt eine Behandlung oft nur aus kosmetischen Gründen. Muttermale können aber auch entarten und sich stark vergrößern. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen, der die Behandlung und die weitere Vorgehensweise mit Ihnen abspricht.

Leberflecken können chirurgisch unter lokaler Anästhesie entfernt werden, indem das entsprechende Hautareal ausgestanzt wird, ein Skalpell oder elektrischer Strom zum Herausschneiden eingesetzt wird. Bei der elektrochirurgischen Behandlung wird Hautgewebe mithilfe einer feinen Schlinge abgetragen, welche unter Strom ist. Das entnommene Gewebe kann im Anschluss an die ambulante Behandlung sofort histologisch auf eine Entartung untersucht werden.

Auch mithilfe einer Behandlung mit Laser können Leberflecken beseitigt werden. Bei der Laserbehandlung trifft ein warmer Lichtstrahl auf das Muttermal und unterstützt so die Hauterneuerung – ohne dabei die Haut abzuschälen. Lasern eignet sich vor allem für Muttermale, die sich auf sichtbaren Körperstellen befinden, etwa im Gesicht oder auf dem Dekolleté. Denn eine Behandlung mit Laser hinterlässt keine Narben. Die Intensität, Pulsdauer, Pulsfrequenz und Wellenlänge des Lasers bestimmt, welche Wechselwirkungen mit dem Gewebe stattfinden. So kann es zur Verdampfung, Verpuffung und Erhitzung des Gewebes sowie zu chemischen Veränderungen bei der Behandlung kommen. Nach der Laserbehandlung kann das möglicherweise entartete Gewebe aber nicht mehr untersucht werden, weshalb ein Laser vor allem bei kosmetischen Eingriffen verwendet wird.

Krankheiten der Haut: Pigmentflecken.

Bei Pigmentflecken handelt es sich um bräunliche Verfärbungen der Haut, die durch eine Überproduktion an Pigmenten entstehen. Meist verursacht durch UV-Strahlung, Hormone und Hautalterung, können Pigmentflecken als harmlos eingestuft werden. Dennoch sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, denn durch Sonnenstrahlen bedingte Pigmentflecken können auf eine Schädigung der Haut hinweisen und das Hautkrebsrisiko erhöhen. Pigmentflecken können sich einerseits in Sommersprossen, andererseits in Altersflecken äußern. Sommersprossen sind meist angeboren und weisen auf einen Gendefekt hin. Das Melanin der Haut wird nicht gleichmäßig verteilt und stark überproduziert.

Sommersprossen

Symptome: So äußern sich Sommersprossen.

Da die Anzahl und Farbe Ihrer Sommersprossen von der Lichtintensität abhängt, tritt diese Art der Pigmentflecken vermehrt im Sommer auf. Um diese Form der Pigmentflecken zu reduzieren, sollten Sie direktes Sonnenlicht meiden. Achten Sie außerdem darauf, ständig einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden.

Therapie und Behandlung bei Sommersprossen.

Eine Therapie mit Bleichcremes, Peelings und Kältebehandlungen kann keine nachhaltige Reduzierung von Sommersprossen erzielen. Diese Art der Behandlung sorgt dafür, dass die oberste Hautschicht abgetragen wird. Jedoch kann es passieren, dass die Melanozyten schnell wieder neue Pigmente produzieren. Sommersprossen lassen sich auch durch eine Behandlung mit Laser entfernen. Diese kosten zwischen 100 und 300 Euro, werden aber nicht von der Krankenkasse übernommen.

Altersflecken

Symptome: So äußern sich Altersflecken.

Mit dem Alter sinkt die Pigmentbildung der Haut. Die Folge: Die Pigmente verteilen sich unregelmäßig auf der Haut – Altersflecken entstehen. Diese zeigen sich als dunkle, kleine Flecken auf Händen, Gesicht und Dekolleté. In den meisten Fällen können Altersflecken als unbedenklich eingestuft werden. Hin und wieder arten sie aber zu Melanomen aus, welche unbedingt von einem Dermatologen untersucht werden müssen.

Die Behandlung und Therapie von Altersflecken.

Altersflecken zu entfernen, stellt keine einfache Aufgabe dar. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmethoden, die Sie in Erwägung ziehen können. Bei chemischen Peelings wird eine saure Lösung (Alphahydroxysäure) auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Diese trägt die oberste Hautschicht und das dort vorhandene Pigment ab. Durch diese Therapie entstehen Blasen, die sich ablösen und die darunter liegende gleichmäßig pigmentierte Haut freigeben. Eine weitere Therapie gegen Altersflecken ist die Laserbehandlung (Fraxel®, Erbium-YAG-Laser und IPL-Laser). Die stark pigmentierten Stellen werden mit einem hochenergetischen Lichtimpuls bestrahlt. Abhängig von der Ausprägung der Pigmentflecken dringt der Laser in die obere Hautschicht (Epidermis) oder in tiefer liegende Schichten ein. Fraxel® Dual ist eine Hightech-Lasertechnologie, die von führenden Lasertechnikern der Harvard Universität entwickelt wurde und zwei Laser vereint: einen tief eindringenden Erbium-Laser und einen oberflächlich wirkenden Thulium-Laser. Der Original Fraxel:dual® Laser dringt doppelt so tief in die Haut ein wie jeder andere sogenannte fraktionale Laser und ermöglicht durch seine Präzision eine Hauterneuerung von den tiefsten Hautschichten bis an die Hautoberfläche – ohne oder nur mit geringer Hautabschälung. Die Behandlungsdauer beträgt etwa 20 bis 60 Minuten, je nach Umfang und Größe des Areals.

Pigmentflecken lassen sich neben den genannten Therapien auch durch entsprechende Kosmetikprodukte mildern. Die Eucerin Even Brighter Produktserie wurde eigens entwickelt, um Pigmentflecken sichtbar zu reduzieren. Der enthaltene Wirkstoff B-Resorcinol wirkt bereits im Ursprung auf die Melaninproduktion ein und unterstützt die hauteigene Reparatur UV-bedinger Zellschäden. Erste Ergebnisse lassen sich bereits ab 4-wöchiger Anwendung ausmachen. Die Eucerin Even Brighter Tagescreme enthält zudem den Lichtschutzfaktor 30, der die Haut vor UV-Strahlen schützt und weiterer Hyperpigmentierung vorbeugt.

Vitiligo

Symptome: So äußert sich Vitiligo.

Vitiligo, auch bekannt als Weißfleckenkrankheit, ist eine chronische Pigmentstörung der Haut, welche zu wenige Pigmente bildet. Bis heute ist sich die Medizin nicht sicher, wodurch Vitiligo ausgelöst wird.

Mögliche Therapie und Behandlung bei Vitiligo.

Das Fortschreiten der Vitiligo kann durch eine Therapie mit Cortison Tabletten gebremst werden. Eine Repigmentierung erfolgt dadurch allerdings nicht. Die äußere Behandlung durch eine Salbe mit Cortison kann eine neuerliche Pigmentierung von weißen Hautstellen hervorrufen. Heutzutage sind Bedenken bei Cortison Präparaten aufgrund der wesentlich geringeren Nebenwirkungen auf den Körper nicht mehr notwendig. Trotzdem können Sie auch zu Alternativen, wie der Protopicsalbe mit dem Wirkstoff Tacrolimus greifen. Die Salbe wirkt entzündungshemmend und ist sehr gut verträglich. Daher kann sie auch für sensiblere Stellen in Gesicht und am Hals sowie für Kinderhaut verwendet werden. Für die Anwendung in der Schwangerschaft gibt es noch keine Zulassung, da bisher noch keine Langzeitstudien über eine dauerhafte Verträglichkeit vorhanden sind.
Vitiligo kann auch durch eine Transplantation der Pigmentzellen behandelt werden. Dieses Verfahren ist eher neu und sehr kostspielig. Hier wird allerdings vorausgesetzt, dass die Vitiligo seit mindestens einem Jahr unverändert geblieben ist. Speziell bei einer lokalisierten Vitiligo sind Transplantationen in Gesicht und am Hals erfolgreich.

Feuermal & Melasma

Symptome: So äußert sich ein Feuermal.

Feuermale entstehen durch eine Gefäßfehlbildung der Haut, die meist angeboren ist. Das Feuermal kann sowohl symmetrisch (an den embryonalen Verschlussstellen) als auch asymmetrisch (ein paar Millimeter, bis mehrere Zentimeter groß) auftreten. Die betroffene Haut zeigt sich hellrot, blaurot oder weinrot. Die symmetrische Form bildet sich meistens wieder selbstständig zurück – die asymmetrische bleibt ohne Therapie ein Leben lang erhalten.

Behandlung und Therapie eines Feuermals

Feuermale können durch eine Behandlung mit Laser entfernt werden, bei der die Blutgefäße verödet werden. Die Behandlung wird meist im Säuglings- oder Kleinkindalter unter Vollnarkose durchgeführt, da sie besonders schmerzhaft ist. Erste Resultate zeigen sich sechs bis acht Wochen nach der Behandlung. Ebenso können Sie ein Feuermal mit einem Camouflage-Make-up – einem besonders deckenden Make-up – abdecken.

Symptome: So äußert sich ein Melasma

Ein Melasma ist eine Form der Hyperpigmentierung, die sich durch gelblich-braune Flecken äußert, die unregelmäßig verteilt sind. Melasmen können sowohl durch innere als auch durch äußere Faktoren bedingt werden. Zu den äußeren Ursachen zählen unter anderem Medikamente und chemische Substanzen. Innere Faktoren können hormonelle Veränderungen während und nach der Schwangerschaft sein. Zu 90% treten Melasmen während einer Schwangerschaft auf. Leider gehen Melasmen nach Ende der Schwangerschaft ohne Behandlung nicht von alleine weg.

Behandlung und Therapie bei einem Melasma.

Verwenden Sie bei einem Melasma immer einen Sonnenschutz mit LSF 50+. Ebenso können Bleichcremen und –peelings helfen. Die effektivste Methode der Behandlung ist aber der Laser (siehe Fraxel:Dual®).

Es gibt vielfältige Methoden der Behandlung und Therapie, um diese Krankheiten der Haut zu bekämpfen. Welche Behandlung die richtige ist, sollte Ihr Arzt mit Ihnen abklären. Er weiß genau, welche Behandlung schnell greift und einen langfristigen Erfolg verspricht.
Erfahren Sie mehr zu Hyperpigmentierungen in diesem Video und wie Eucerin Even Brighter Pigmentflecken verblassen lässt:

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