Unser Ansatz zu Mikroplastik

Mikroplastik in Kosmetik & Pflegeprodukten

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Was ist Mikroplastik?

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) definiert Mikroplastik als feste, nicht wasserlösliche und nicht biologisch abbaubare Kunststoffpartikel, die fünf Millimeter oder kleiner sind. Primäres Mikroplastik wird als winzige Partikel hergestellt, die als Produktzutat verwendet werden. Im Gegensatz dazu ist sekundäres Mikroplastik das Nebenprodukt großer Kunststoffstücke, die durch Erosion und natürliche Elemente in kleinere Stücke zerfallen.

Wie wirken sich Mikroplastik auf unsere Umwelt aus?

Plastikverschmutzung ist eine der bedeutendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Unabhängig davon, wie Mikroplastik in die Umwelt gelangt, bleiben sie über Generationen in unserer natürlichen Welt. Aufgrund ihrer Eigenschaften sind sie weltweit eine Ursache von sowohl  Boden- als auch von Meeresverschmutzung, da sie sehr langsam abgebaut werden. Daher gelten sie als potenziell schädlich für die Umwelt.

Warum wurde Mikroplastik in Hautpflegeprodukten verwendet?

Kleine, feste Kunststoffpartikel werden typischerweise in Reinigungsprodukten (wie waschbaren Peelings, Peelings oder Duschgelen) verwendet, um einen hautfreundlichen Peeling-Effekt zu erzielen. Als die Umweltauswirkungen von Mikroplastik erstmals infrage gestellt wurden, war Eucerins Muttergesellschaft Beiersdorf eines der ersten Kosmetikunternehmen, das 2013 beschloss, keine Polyethylen-Schälpartikel mehr zu verwenden (besser bekannt als Mikroperlen). Darüber hinaus werden Mikroplastik-Füllstoffe in Leave-on-Formulierungen verwendet, um die Viskosität zu verändern und das Hautgefühl zu verbessern.

Unser Ansatz zu Mikroplastik

Im Angesicht der Debatte und Bedenken über Kunststoffe in unseren Weltmeeren, hat Eucerin die Verantwortung übernommen, die Auswirkungen von Mikroplastik anzugehen und die Bedeutung der Eliminierung aus unserem Produktsortiment, bereits vor den regulatorischen Anforderungen, zu berücksichtigen. Das geht auch über das Mikroplastik hinaus, welches man sehen und fühlen kann.

  • Im Jahr 2015 tauschte Eucerin Polyethylenpartikel gegen umweltfreundlichere Alternativen aus. Formeln, die früher Mikroperlen enthielten, verwenden heute mikrokristalline Zellulosepartikel und Mischungen aus mikrokristalliner Cellulose, Siliziumdioxidpartikeln und Rizinuswachs. Diese umweltfreundlicheren Alternativen sind genauso sanft und hautfreundlich wie ihre Vorgänger und erzielen denselben Peeling-Effekt.
  • Im Jahr 2020 haben wir Nylon, eine Art von Mikroplastik, abgeschafft und die entsprechenden Produktformeln angepasst.
  • Wir haben bereits bis 2023 zugesetztes Mikroplastik (wie im Umweltprogramm der Vereinten Nationen definiert) aus unseren Formeln entfernt, bereits vor den regulatorischen Anforderungen.

Woher kommt Mikroplastik sonst?

Mikroplastik kommt nicht nur als synthetischer Inhaltsstoff in Kosmetika und Hautpflegeprodukten vor, sondern findet sich auch in einer überraschenden Auswahl an Alltagsprodukten. Diese winzigen Kunststoffpartikel entstehen auch, wenn größere Kunststoffteile nicht recycelt oder ordnungsgemäß entsorgt werden. Mit der Zeit verwittert sich das größere Kunststoffteil in mehrere kleinere Teile.
Überraschenderweise kann das einfache Waschen unserer Kleidung auch Mikroplastik erzeugen. Synthetische Kleidungsfasern lösen sich beim Waschen ab und landen in Wasserläufen. Laut einer Studie des Frauenhofer Instituts aus dem Jahr 2018 produziert der Durchschnittsbürger in Deutschland jährlich vier Kilogramm Mikroplastik. Davon sind nur 19 Gramm, also 0,5 %, auf Körperpflege- und Kosmetikprodukte zurückzuführen.

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