Frau wendet den Eucerin Even Brighter Korrekturstift vor dem Spiegel an.

Hyperpigmentierung verursacht durch voran gegangene Entzündung Anzeichen einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung und ihre Behandlung

Post-inflammatorische Hyperpigmentierung entsteht durch voran gegangene Entzündungen und kann sowohl im Gesicht als auch am Körper auftreten. Sie tritt typischerweise nach einer Entzündung (zum Beispiel bei Akne, Neurodermitis oder Psoriasis) oder Verletzung (durch Dermabrasion, chemisches Peeling oder Laserbehandlung) auf.

Anzeichen, Auslöser und verfügbare Behandlungen bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung.

Eine Hyperpigmentierung erscheint, wenn innere oder äußere Faktoren eine vermehrte Melaninbildung verursachen, durch die sich die Haut verfärbt. Am häufigsten geschieht dies an den Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind. Es gibt verschiedene Formen der Hyperpigmentierung wie Pigmentflecken (Altersflecken und Sommersprossen), Melasma und eben die postinflammatorische Hyperpigmentierung.

Bei der postinflammatorischen Hyperpigmentierung bilden sich flache Verfärbungen. Die Hautflecken sind je nach Hautfarbe und Tiefe der Verfärbung rosa bis rot, braun oder schwarz. Sie treten entweder in Form kleiner, verfärbter Sommersprossen oder großflächiger Stellen dunkler Färbung auf, und sie können glänzen oder wie „neue“ Haut aussehen.

Die Hyperpigmentierung tritt häufig bei Akne auf und wird manchmal auch durch kosmetische Eingriffe wie Dermabrasion, chemisches Peeling oder Laserbehandlung hervorgerufen. Zwar kann die Verfärbung nach einer Entzündung alle Hauttypen betreffen, jedoch kommt sie häufiger bei einer dunklen Hautfarbe vor. Tatsächlich werden Hautärzte häufiger wegen einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung konsultiert als wegen anderer Hautbilder. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Vergrößerte Darstellung der Wange einer Frau
Bei der postinflammatorischen Hyperpigmentierung bilden sich flache Verfärbungen.
Frau wird im Gesicht mit einem Laser behandelt
Laserbehandlungen zerstören die übermäßig pigmentierten Hautzellen, jedoch können Nebenwirkungen wie Entzündungen und Irritationen auftreten.

Wenn sich Größe, Form oder Farbe eines Pigmentflecks verändert, dieser juckt oder blutet, dann sollte ein Hautarzt konsultiert werden, um eine bösartige Form auszuschließen.

Ursachen der postinflammatorischen Hyperpigmentierung

Wenn eine Wunde, ein Ausschlag, ein Pickel oder ein anderes Ereignis eine Entzündung verursacht, werden die Melanozyten, die Melanin bildenden Zellen, angeregt, übermäßig viele Melanosome (Pigmentkörner) auszuschütten. Die Melanosome enthalten Tyrosinase, ein Pigmentierungsenzym, das die Melaninbildung einleitet, sowie bereits gebildetes Melanin. Das Melanin verleiht Haut und Haar Farbe. Die im Übermaß vorhandenen Pigmentkörner färben die zuvor verwundete Stelle dunkler. Die Verfärbung bleibt noch lange nach der Abheilung bestehen.

Darstellung der Hyperpigmentierung
Das Enzym Tyrosinase bildet Melanin. Wenn die Melaninproduktion nicht gehemmt wird, dann erscheinen dunkle Flecken.

Häufig bleibt nach einer entzündeten Akneläsion eine verfärbte Hautstelle zurück.

Diese Stellen können nicht nur nach größeren Wunden auftreten, sondern schon bei ziemlich unscheinbaren Papeln oder Pickeln. Dennoch gilt natürlich, dass je stärker die Entzündung, desto auffälliger sind Größe und Farbe der verfärbten Stelle. Wenn ein Pickel ausgedrückt oder an ihm „herumgeknibbelt“ wird, steigt die Wahrscheinlichkeit einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung.

Obwohl die Sonne nicht die Ursache einer solchen Verfärbung ist, können ihre Strahlen die Symptome verschlimmern: Die betroffene Stelle wird dunkler und es dauert länger, bis sie wieder verblasst.

Postinflammatorische Hyperpigmentierung hinterlässt keine Narben und auch ohne Behandlung wird die Verfärbung mit der Zeit blasser. Das Verblassen kann unterschiedlich lange dauern: zwischen drei und 24 Monaten. Manchmal dauert es sogar noch länger. Grund dafür ist der Unterschied zwischen der natürlichen Hautfarbe und den dunkleren Stellen: je größer der Unterschied, desto länger dauert es, bis die Hautstelle wieder ihre ursprüngliche Farbe angenommen hat. Es stehen mehrere Behandlungen zur Verfügung, die das Verblassen beschleunigen können.

Kinn einer Frau mit postinflammatorischer Hyperpigmentierung
Es ist ratsam, Pickel nicht auszudrücken, da dies die Wahrscheinlichkeit einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung erhöht.
Frau schützt ihr Gesicht mit einer Hand vor der Sonne.
Die Sonne kann die Symptome der Hyperpigmentierung auslösen und verstärken.

Was kann man gegen eine postinflammatorische Hyperpigmentierung unternehmen?

Dermatologen wenden zwei Behandlungsverfahren an: Entfernen der durch postinflammatorische Hyperpigmentierung verursachten Verfärbungen und Kontrolle der Flecken.

Entfernung

Entfernen – durch eine Laserbehandlung, hochenergetische Lichtimpulse oder chemisches Peeling werden die übermäßig pigmentierten Hautzellen zerstört und es kommt neue Haut ohne Verfärbungen zum Vorschein. Diese Verfahren können jedoch kostspielig und invasiv sein und das Hautbild verschlechtern. Zu den potenziellen Nebenwirkungen gehören Entzündungen, Irritationen und Brennen.

Chemisches Peeling, z. B. AHA
Dabei wird eine saure Lösung (Alphahydroxysäure (AHA)) auf die betroffene Stelle aufgetragen, um die betroffenen Hautschichten zu entfernen. Die Haut wirft zunächst Blasen und schält sich dann ab. Zurück bleibt makellose Haut.

Laserbehandlungen (Fraxel, Erbium-YAG-Laser) und IPL-Laser
Laser- und IPL-Behandlungen sind in der Regel präziser als chemische Peelings, da das hochenergetische Licht genau auf die betroffenen Stellen gerichtet werden kann. Die Haut kann je nach Schwere der Hyperpigmentierung an der Oberfläche (Epidermis) oder in den tieferen Schichten (Dermis) behandelt werden. Lesen Sie mehr über den Aufbau der Haut.

Auf der Stirn einer Frau wird ein chemisches Peeling aufgetragen.
Die Chemikalien der Peelings bewirken, dass die Haut Blasen wirft und sich schließlich abschält. Zum Vorschein kommt makellose Haut.

Kontrolle

Bei der Kontrolle werden rezeptpflichtige oder rezeptfreie Mittel verwendet, um die Melaninproduktion zu hemmen. Dadurch werden dunkle Stellen heller und sie passen sich der normalen Hautpigmentierung an – die Haut ist gleichmäßig gefärbt.

Es stehen eine Reihe äußerlich anzuwendender medizinischer oder Hautpflegeprodukte zur Verfügung, die in erster Linie einen oder mehrere der folgenden Inhaltsstoffe enthalten:

  • Hydrochinon 2-4 % (rezeptpflichtig)  – ein potenter Hautaufheller - darf in den meisten europäischen Ländern wegen seiner potenziellen toxikologischen Risiken nicht mehr in Kosmetika verwendet werden. In den USA  ist das jedoch noch möglich. Höhere Konzentrationen  zwischen 2 % und 4 % sind rezeptpflichtig, geringere Konzentrationen (unter 2 %) sind in den USA ohne Rezept erhältlich.
  • Arbutin ist eine natürliche Hydrochinon-Quelle und der Wirkstoff in zahlreichen Hautaufhellern in Asien. Obwohl das Arbutin schwächer bzw. weniger stark wirksam ist wie industriell hergestelltes Hydrochinon, bestehen auch hier die gleichen Sicherheitsbedenken wie beim Hydrochinon.

  • Kojisäure ist ein natürlicher Wirkstoff, der als Nebenprodukt bei der Herstellung von Sake, dem japanischen Reiswein, anfällt. Es handelt sich zwar um einen natürlichen Wirkstoff, allerdings ist die Melanin hemmende Wirkung fraglich. Der Wirkstoff steht in vielen Ländern auf der Verbotsliste.
  • Alphahydroxysäure (AHA) wird nicht nur von Dermatologen als chemisches Peeling eingesetzt, sondern ist auch gängiger Wirkstoff vieler äußerlich anzuwendender Cremes gegen Hyperpigmentierung.
  • Retinsäure  ist zwar als wirksam bekannt, jedoch kann die Säure Nebenwirkungen auslösen, unter anderem Irritationen und erhöhte Lichtempfindlichkeit (was bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung bereits ein Problem ist). Da möglicherweise ein Zusammenhang mit Geburtsfehlern besteht, wird Schwangeren und Stillenden von der Anwendung der Retinsäure abgeraten.
  • Vitamin-C-Derivate haben sich bei Hyperpigmentierung als relativ wirksam erwiesen und werden häufig in Verbindung mit anderen Wirkstoffen eingesetzt.

Frau nimmt eine Tablette ein.
Die postinflammatorische Hyperpigmentierung kann durch eine medikamentöse Behandlung kontrolliert werden.
Schwangere berührt ihren Bauch
In der Schwangerschaft sollte Retinsäure nicht angewendet werden.

B-Resorcinol

Ein Inhaltsstoff, der die Melaninproduktion sehr wirkungsvoll hemmt, ist das B-Resorcinol oder Butylresorcinol. Es hemmt die Tyrosinase, das Melanin bildende Enzym. B-Resorcinal ist der Hauptwirkstoff der Pflegeserie Eucerin Even Brighter.

Darstellung der Hyperpigmentierung
Die Melaninsynthese wird über die Tyrosinasehemmung durch B-Resorcinol gesteuert.

Mit der Pflegeserie Eucerin Even Brighter, die B-Resorcinol enthält, setzt nachweislich innerhalb von vier Wochen die Aufhellung dunkler Flecken ein. Hautirritationen treten nur selten auf.

Betroffene sollten auf jeden Fall beachten, dass:

  • die UV-Strahlen im Sonnenlicht  ein großer Einflussfaktor der Haut sind. Sonneneinwirkung wird die Symptome wahrscheinlich verstärken. Also sollte nicht nur die Sonne gemieden werden, es empfiehlt sich auch im Rahmen der täglichen Reinigung, Klärung und Pflege ein Sonnenschutzmittel mit hohem LSF und breitem Wirkungsspektrum aufzutragen.
  • von heute auf morgen keine Verbesserungen zu erwarten sind. Es kann mehrere Wochen dauern, bevor sich bei einer Behandlung ein merklicher Unterschied einstellt, deshalb sind Konsequenz, Geduld und Hartnäckigkeit gefragt.
  • eine postinflammatorische Hyperpigmentierung ggf. einer ärztlichen Behandlung bedarf. Wenn Größe, Form oder Farbe dunkler Stellen Bedenken bereitet, lohnt es sich, sich an einen Hautarzt oder Apotheker zu wenden.

Frau mit Hut
Der richtige Sonnenschutz ist unverzichtbar – die Sonneneinwirkung kann die Symptome der postinflammatorischen Hyperpigmentierung verstärken.
Frau wendet Eucerin Even Brighter Korrekturstift an.
Mit dem Eucerin Even Brighter Korrekturstift lässt sich das Mittel präzise auftragen.
Erfahren Sie mehr zu Hyperpigmentierungen in diesem Video und wie Eucerin Even Brighter Pigmentflecken verblassen lässt:

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