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Diabetes:

Charakteristika der Haut und spezielle Pflegeanforderungen

Hautprobleme bei Diabetes sind keine Seltenheit. Im Gegenteil, vier von fünf Diabetikern sind betroffen, davon überwiegend ältere Menschen. Aufgrund ihrer Stoffwechselerkrankung haben Diabetiker oft eine verminderte Schweiß- und Talgdrüsenaktivität, wodurch nicht genügend Fett und Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden kann. Die natürliche Barrierefunktion der Haut wird empfindlich gestört – trockene bis sehr trockenen Haut ist die Folge, insbesondere an Beinen und Füßen. Die Haut spannt und ist oft gerötet. Außerdem neigt die angegriffene Haut zu Juckreiz, der das tägliche Leben maßgeblich beeinträchtigen kann.Präparate mit einem hohen Anteil wertvoller hautverwandter Lipide gleichen den Lipidmangel der Haut von Diabetikern aus. Die Lipide werden in die äußere Hornschicht der Haut eingebaut, vermindern so das Spannungsgefühl und regenerieren und schützen die trockene Haut. Hautpflegeprodukte mit einer Urea-Konzentration von 10% lindern den Juckreiz und weichen übermäßige Verhornungen auf. Besonders die Füße von Diabetikern benötigen diese intensive Pflege.


So entsteht trockene Haut bei Diabetes

Besonders betroffen sind meistens die Haut an Beinen und Füßen. Ekzeme oder Verhornungen können sich bilden. Fremdkörper können leichter in die Haut eindringen und Hautschäden verursachen. Die durch Diabetes bedingten Durchblutungs- und Empfindungsstörungen können das Risiko einer Verletzung erhöhen. Deshalb ist eine regelmäßige medizinische Hautpflege, die speziell auf die Bedürfnisse von Diabetikern abgestimmt ist, besonders wichtig. Fußpflege sollte regelmäßig
stattfinden und nicht erst bei akuten Problemen. Bei der Produktauswahl sind besonders atmungsaktive Produkte zu empfehlen,  welche die Poren nicht verschließen (Öl in Wasser-Emulsion), und die in Zusammenarbeit mit Dermatologen und Diabetologen entwickelt wurden.

Eucerin® Empfehlung:
  • Intensive Fußpflege mit wertvollen pflegenden Lipiden und den in der Dermatologie bewährten Feuchthaltefaktoren Urea, Milchsäure und Glycerin schützen die Haut und stärken die Barrierefunktion.

Das kleine Fußpflege - ABC

Barfuss

  • niemals barfuss laufen, um Verletzungen zu vermeiden.

Druckgeschwüre

  • bei Bettlägerigkeit Knöchel und Fersen abpolstern.
  • Langes  Gehen und Stehen vermeiden.

Hühneraugen, Schwielen

  • nur vom geschulten Fußpfleger behandeln lassen.

Inspektion

  • täglich die Füße auf Druckstellen, Verletzungen, Einrisse und Blasen kontrollieren.
  • Mit einem Spiegel die Fußsohlen beurteilen.
  • Ursachen beseitigen oder den Arzt konsultieren.

Kalte Füße

  • Wärmflaschen, Heizkissen und heiße Fußbäder sind verboten.
  • Nur hautverträgliche Baumwollsocken tragen.

Nagelpflege

  • Nägel nur feilen, nicht mit scharfkantigen oder spitzen Gegenstand  schneiden.

Schuhe

  • sie müssen gut sitzen, bequem und atmungsaktiv sein.
  • Die Schuhinnenflächen regelmäßig auf Druck ausübende Stellen kontrollieren.

Strümpfe

  • täglich wechseln.

Eucerin® Empfehlung:

  • Eine permanente Kontrolle, der richtige Umgang mit den Füßen sowie kontinuierliche Pflege auch zum prophylaktischen Schutz vor Hautschäden sind besonders wichtig.

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