Die Besonderheiten der HändeDie Hände sind durch ihre Beschaffenheit und Funktion als menschliches Werkzeug bei der alltäglichen Arbeit in Haushalt, Büro und Garten besonders stark exogenen Faktoren ausgesetzt. Dabei unterscheidet sich die Haut der Hände deutlich von der anderer Körperareale. Die Beschaffenheit der Handinnenflächen unterscheidet sich dabei wiederum stark von der des Handrückens. |
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Bei der Betrachtung der Handrücken kann man festgestellen, daß die Haut besonders dünn ist. Dies liegt daran, daß die Subcutis (Unterhaut) hier kaum Fettgewebe enthält. Dagegen findet man an den Handinnenflächen (Palma manus), besonders am Handballen, ein ausgeprägtes, druckunempfindliches Polster. Hier ist das Unterhautfettgewebe besonders kräftig, fett- und bindegewebsreich. Physiologische Besonderheiten als endogene Einflußfaktoren Im Gegensatz zu den Talgdrüsen ist die Dichte der Schweißdrüsen im Bereich der Handinnenflächen größer als an anderen Hautarealen. Es mangelt an einigen natürlichen Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturizing Factors, NMF) und schützenden Lipiden. Im Säureschutzmantel der Hände besteht außerdem ein Defizit an wichtigen pH-stabilisierenden, fettenden und feuchthaltenden Komponenten des Talgdrüsensekrets.
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Das Unterhautfettgewebe der Subcutis bildet normalerweise den Energiespeicher des Körpers. An den Handinnenflächen, den Fußsohlen und dem Gesäß hat es allerdings die vorrangige Aufgabe, vor Stößen und Schlägen zu schützen. Man findet an den Handinnenflächen zirka 400 ekkrine |
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Melanozyten und Besonderheiten der Finger |
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Exogene Einflüsse und die Folgen für die Hände
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Handekzeme und allergische Reaktionen Können sich die Haut und ihre Barrierefunktion durch eine anwachsende Häufung belastender Faktoren nicht mehr ausreichend regenerieren, kann es durch diese Störung der Barrierefunktion leicht zu Sensibilisierungsreaktionen und zu einem Kontaktekzem kommen. Besonders endogen vorbelastete Personen mit einer von vornherein empfindlichen trockenen Haut sollten bei der täglichen Arbeit im Beruf oder Haushalt dafür sorgen, die natürlichen Schutz- und Regenerationsmechanismen wie Barrierefunktion und Alkalineutralisationsvermögen aufrechtzuerhalten und durch medizinische Pflegeprodukte zu unterstützen. |
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15 - 35% der Berufstätigen erkranken an Handekzemen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um junge, meist weibliche Personen, die in einem Beruf arbeiten oder ausgebildet werden, der typischerweise die Hände belastet, wie u. a. im Friseurhandwerk und medizinisches Personal. |



