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Grundlegende Empfehlungen zum Sonnenschutz

Bei der Auswahl von Sonnenschutzprodukten sollten generell folgende Aspekte beachtet werden:

  • Hauttyp hinsichtlich Pigmentierung und Fettgehalt
  • LSF und UVA-Schutz
  • Unverträglichkeit von Lichtschutzprodukten und filterhaltigen Kosmetika
  • Lichtreaktionen auf Medikamente und Kosmetika
  • Produktauswahl
  • Bei Problemen dermatologischen Rat einholen



Mit Hilfe dieser Beratungstabelle läßt sich der geeignete Lichtschutzfaktor unter Berücksichtigung der individuellen Eigenschutzzeit bei unterschiedlichen Strahlungsintensitäten für verschiedene Hautpigmentierungstypen einfach ermitteln

Richtiger Umgang mit Sonnenschutzprodukten

  • Am Strand angekommen, wird zum Sonnenschutzprodukt gegriffen, um die Haut einzucremen – ein häufig anzutreffendes Bild. Die Sonnenschutzprodukte brauchen jedoch mindestens 30 Minuten Zeit, um ihre Schutzwirkung zu entfalten, da die chemischen Filter erst an die Hornschicht binden müssen. Die Folge für den Anwender ist ein Sonnenerythem trotz der Anwendung eines Sonnenschutzmittels. Vor allem für Personen des Hauttyps I - III gilt Sonnenschutzmittel mindestens 30 bis 45 Minuten vor der Sonnenenexposition aufzutragen.
  • Schatten als Sunblocker? Die Annahme, daß der Schatten oder der Sonnenschirm einen kompletten Schutz vor UV-Strahlen gewährleistet, kann einen schmerzhaften Sonnenbrand zur Folge haben. Der Grund hierfür ist, daß die Streuung bei kurzwelligen Strahlen sehr groß ist, so daß die Haut auch ohne direkte Sonneneinstrahlung eine zu hohe UV-Dosis erhalten kann. Der Begriff "Shadow-Rule" bezeichnet eine wichtige Regel zur UV-Protektion der Haut: Wenn der Schatten kürzer als die eigene Körperlänge ist, besteht die Gefahr einer UV-bedingten Hautschädigung.
  • Wasser – ein kühlender Beschützer? Die weit verbreitete Meinung, unter Wasser bestünde ein ausreichender UV-Schutz, ist ein Irrtum: noch 1 Meter unter der Wasseroberfläche beträgt die Intensität von UVB-Strahlen fast 50%, so daß auch hier ein Sonnenerythem entstehen kann. Durch das kühlende Wasser wird zudem noch die Schmerzempfindung maskiert.