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Fragen und Antworten zu Sonnenempfindlicher Haut



Anwendung:

Warum sollte man sich schon vor dem Sonnenbaden eincremen?

Die Haut kann schon nach wenigen Minuten Sonnenschäden aufweisen, es ist somit zu empfehlen, Creme oder Gel ca. 30 Minuten bevor man in die Sonne geht, aufzutragen.

Wie viel Sonnenschutzprodukt muss aufgetragen werden, damit die Haut richtig geschützt ist?

Das Sonnenschutzpräparat sollte mit 2 mg pro cm2 Hautoberfläche aufgetragen werden, damit es seinen vollständigen Sonnenschutz entfalten kann. Als Faustregel kann man sich merken: 3 Gramm Creme fürs Gesicht (entspricht etwa der Menge die auf einen Teelöffel passt) und 30 Gramm für den Körper (gut zwei Esslöffel). Diese Angaben werden wissenschaftlich empfohlen. Ein zu dünnes Auftragen des Produktes bewirkt eine starke Verminderung des erreichten Sonnenschutzfaktors.

Nicht vergessen werden sollte die Haut auf Ohrmuscheln, Augenlidern und Nasenrücken, da sie besonders der Sonne ausgesetzt ist. Dekolleté, Stirn sowie die Oberseiten der Füße werden genauso oft vernachlässigt, wie Stellen am Rand von Kleidungsstücken, z.B. unter den Trägern eines Tops oder am Rand der Badeshorts. Die Lippen sind am Empfindlichsten, weil sie keinen Eigenschutz aufbauen können; Creme oder Gloss mit einem extra hohen Lichtschutzfaktor sind daher besonders wichtig.

Reicht ein Mal cremen aus?

Nein. Alle 2 Stunden cremen, ist sehr wichtig. So erhält man den Lichtschutz in voller Höhe wirksam. Allerdings kann man deswegen nicht länger in der Sonne bleiben!

Muss man sich nach dem Baden erneut eincremen, obwohl das Sonnenschutz Produkt wasserfest ist?

Das Testprädikat wasserfest für Eucerin® Sonnenempfindliche Haut Produkte richtet sich nach amerikanischen FDA-Test-Standards: Das Schutzprodukt wird auf den Unterarm eines Probanden aufgetragen, anschließend wird der Arm 2 mal 20 Minuten lang unter Wasser in ein Whirlpool gehalten. Nach dieser Zeit muss das applizierte Produkt auf dem Unterarm noch 50 % der ursprünglichen Schutzleistung aufweisen. Die Prüfung der Wasserfestigkeit gibt jedoch keine Information hinsichtlich der Reibungsfestigkeit eines Produktes. Durch Reibung, wie z. B. Abtrocknen, Sandkontakt, Wind, bleiben bis zu 80 % des Sonnenschutzproduktes im Handtuch haften bzw. gehen verloren. Nach dem Baden sowie anschließendem Abtrocknen muss deshalb erneut eingecremt werden, auch bei wasserfesten Sonnenschutzprodukten. UV-Schutz im und am Wasser ist von besonderer Bedeutung, da Wasser UV-Strahlen durchlässt bzw. die Intensität durch Reflektion noch verstärkt. Reizen Sie daher besonders beim Badeurlaub die Schutzzeit, die der Lichtschutzfaktor zulässt, nicht vollständig aus. Sobald 2/3 dieser Zeit überschritten sind, kann die Haut Schaden nehmen, ohne dass eine Rötung eingetreten ist.

Produkte:

Welches Sonnenschutzprodukt hat keine chemischen Lichtschutzfilter?

Micropigment-Sonnenschutzprodukte enthalten keine chemischen Lichtschutzfilter. Der Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen erfolgt durch Reflexion des Lichtes an feinsten mineralischen Teilchen (Titandioxid, Zinkoxid). Durch die feine Teilchengröße wird ein gleichmäßiger Schutzfilm auf der Haut erzeugt, der bei Produkten mit hohem Lichtschutzfaktor (>15) nur durch einen hohen Anteil mineralischer Pigmente im Produkt gewährleistet werden kann. Daher kann es zum so genannten "Weißeffekt" auf der Haut kommen, der ein Zeichen der gleichmäßigen Verteilung und der hohen Schutzwirkung darstellt. Durch handelsübliche Duschbäder lässt sich dieser Film nach dem Sonnenbad problemlos entfernen.

Kann man trotz Anwendung des Sonnerallergieschutz Creme-Gels eine Sonnenallergie bekommen?

Trotz der eindrucksvollen Studienresultate gelingt es nicht in jedem Fall, durch Anwendung der Produkte die Sonnenallergie vollständig zu unterdrücken. Insbesondere hängt das Auftreten der Symptome von der Intensität der UVA-Strahlung in der Umgebung ab, da überwiegend diese Strahlen die Erkrankung auslösen. Die UVA-Belastung ist an Strand und Meer und speziell in Äquatornähe sehr hoch. Wasser und Sand reflektieren zusätzlich die Strahlung.

Können die Eucerin® Sonnenallergieschutz Creme-Gele auch bei Kindern angewendet werden?

Für (Klein-)Kinder empfehlen wir bevorzugt Sonnenschutzmittel ohne chemische Lichtschutzfilter, um das Risiko von Kontaktallergien zu minimieren. Besteht allerdings eine "Sonnenallergie", dann sollten Produkte verwendet werden, die bei dieser Problematik in der Regel Besserung bringen. Das wäre die Eucerin® Sonnen-Allergie-Schutz Serie mit Lichtschutzfaktor 15 und 25, ohne Emulgatoren und mit AGR, einem Radikalfänger, der nachweislich in klinischen Studien eine Besserung bis vollständige Unterdrückung der Symptomatik gebracht hat. Die wichtigste Maßnahme wäre allerdings textiler Lichtschutz, z. B. das Tragen eines T-Shirts. Außerdem sollten Kinder so wenig wie möglich in der direkten Sonne sein, lassen sich aber natürlich aber nur schwer davon abhalten... Deshalb: immer Kleidung und Kopfbedeckung (kommt trotzdem noch UV-Strahlung durch!) und auch darunter Sonnencreme verwenden!

Sonnenbaden und Sonnenstrahlung:

Was sagt der Lichtschutzfaktor (LSF) aus?

Der Lichtschutzfaktor verlängert die Zeit bis eine Rötung auf der Haut eintritt um den Faktor X. Eine Person, die ohne Sonnenschutz nach 10 Minuten einen Sonnenbrand hätte, bekäme mit einem Lichtschutzfaktor von 10 erst nach 100 Minuten einen Sonnenbrand. Da jedoch schon vor einer sichtbaren Rötung Hautschäden auftreten können, sollte diese Zeit nur bis zu 60% ausgenutzt werden.

Welcher Lichtschutzfaktor (LSF) ist richtig?

Das hängt vor allem von der Strahlungsintensität am Ort und von der individuellen Sonnenempfindlichkeit ab. Zu Beginn des Urlaubs ist ein höherer Lichtschutzfaktor zu empfehlen, ebenso in den Bergen, da die Intensität der UV-Strahlung mit der Höhe über dem Meeresspiegel um etwa 10% pro 1.000 Höhenmeter ansteigt. Zu beachten ist außerdem, dass Strand und Schnee die Sonne besonders stark reflektieren.

Warum kann man trotz Eincremen einen Sonnenbrand bekommen?

Mögliche Gründe können zum einen in einer nicht ausreichenden Applikationsmenge liegen. Die empfohlene Applikationsmenge von 2 mg/cm2 (~35 mg pro Anwendung) sollte nicht unterschritten werden. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Hauttyp des Verwenders. Sollten Sie einen sehr hellen Teint haben, so besteht lediglich eine Eigenschutzzeit von 5 Minuten. Durch einen Lichtschutzfaktor von 20 lässt sich diese Eigenschutzzeit entsprechend verlängern, sodass eine sehr hellhäutige Person nur ca. 1 Stunde 40 Minuten geschützt ist. Ein weiterer wichtiger Punkt besteht in der Gefahr, dass Lichtschutzmittel durch Abreiben von der Haut entfernt werden und somit die Schutzleistung eingeschränkt ist.

Wie schützt man Kinder unter 3 Jahren vor der Sonnenstrahlung?

Babys unter 7 Monaten sollten generell nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Die energiereiche Sonnenstrahlung führt zu einer außerordentlichen Kreislaufbelastung des kindlichen Organismus. Darum: direkte Sonne meiden, und Babys durch entsprechende Kleidung vor dem Sonnenlicht schützen.

Ab dem 7. Lebensmonat können reine Mikropigmentprodukte empfohlen werden. Die Barrierefunktion der Hornschicht bei Kindern ist nur schwach ausgeprägt, die Reizbarkeit der Haut und auch die Gefahr der Allergisierung ist erhöht. Mikropigmente schützen die empfindliche Kinderhaut, indem sie sich wie ein Schutzschild auf die Haut legen. Im Gegensatz zu chemischen Filtern werden keine Allergien induziert.

Ab dem 3. Lebensjahr schützen extra wasserfeste Sonnenschutzprodukte mit einem UVB-Faktor von mindestens 15 die empfindliche Kinderhaut. Außerdem ist es wichtig, dass ein hoher Anteil des Lichtschutzes aus Mikropigmenten (z. B. Titandioxid) besteht, da diese nicht in die Haut penetrieren und weder Photo- noch Kontaktallergien auslösen.

Aktiver Sonnenschutz für alle Kinder:
Kleinkinder nie der direkten Sonne aussetzen (Kreislaufbelastung, kaum Eigenschutz der Haut)
Mittagssonne meiden
Leichte, aber dicht gewebte Kleidung tragen
Sonnenhut mit breiter Krempe, Sonnenschirm
Sonnenschutz für die Augen

Generell gilt für Kinderprodukte:

Keine Parfums und Farbstoffe wegen möglicher Allergieentwicklung
Extra wasserfeste Produkte verwenden

Soll man im Solarium „Vorbräunen“?

Nein, davon muss dringend abgeraten werden. Die Lampen im Solarium strahlen nicht das natürliche UV-Spektrum der Sonne mit UVA- und UVB Strahlen aus, sondern im Wesentlichen nur die langwellige UVA-Strahlung. Dies hat zur Folge, dass die Haut nicht an die UVB-Strahlung gewöhnt.

Was hilft bei einem Sonnenbrand?

Gerötete oder verbrannte Haut auf keinen Fall der Sonne aussetzen, auch nicht, wenn sie eingecremt ist. Umschläge mit kaltem Wasser wirken lindernd, da sie die Hitze aus der Haut ziehen. Der Körper verliert bei Verbrennungen mehr Flüssigkeit als sonst, viel Wasser trinken ist sehr wichtig. Bei einem schweren Sonnenbrand mit ausgedehnten Rötungen oder Blasen sowie bei Beschwerden wie Fieber und Schüttelfrost sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden!

Wird die Eigenschutzzeit der Haut durch Schwitzen verkürzt?

Die Eigenschutzzeit der Haut in der Sonne bleibt durch Schwitzen unbeeinflusst. Sie hängt von dem Pigmentierungstyp und der Lichtgewöhnung der Person und der UVB-Intensität am Ort der Bestrahlung ab. Diese wird von folgenden Faktoren bestimmt: Sonnenstand, geographische Höhenlage, Ausmaß der Luftverschmutzung, Ozongehalt der Atmosphäre, Streustrahlung und Reflexion. Diese Faktoren haben zur Folge, dass ein und dieselbe Person an verschiedenen Orten zu verschiedenen Jahreszeiten mit erheblich wechselnden Erythemschwellenzeiten rechnen muss.

Welche Faktoren beschleunigen eine vorzeitige Hautalterung?

Eine erhöhte UVB-Belastung bedeutet - nach Auffassung führender Dermatologen - ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Weiterhin kann dagegen die UVA-Strahlung zu chronischen Lichtschäden wie z.B. vorzeitiger Hautalterung führen Obwohl die äußere Hautschicht sich alle vier Wochen von Grund auf erneuert, zeigt sie deutliche Spuren. Narben, Falten und andere Hautveränderungen erzählen, was sie erlebt hat. Die Haut vergisst nichts, vor allem keinen Sonnenbrand. Rein oberflächlich erholt sich Ihre Haut, doch erst einmal unsichtbar hat sich dieser Sonnenschaden unwiderruflich eingebrannt. Im Laufe Ihres Lebens zeigen sich die Folgen übermäßiger UV-Strahlung: Vorzeitige Hautalterung und unter Umständen sogar Hautkrebs. Daher ist es vom Hauttyp und vom persönlichen Verhalten abhängig, wann die ersten Fältchen auftreten.

Speziell zur (sonnenempfindlichen) Haut:

Was ist Mallorca Akne?

Mallorca Akne ist eine Überempfindlichkeitsreaktion der Haut auf UVA-Strahlen und damit verbundener Bildung freier Radikale. Als Folge rötet sich die Haut an Dekollete, Hals und Schulter, es juckt und brennt. Spezielle Sonnenallergieschutzprodukte (Eucerin® Sonnen Allergie Schutz Creme-Gel) beugen vor.

Was soll ich bei einer Sonnenallergie tun?

Die neu entwickelte Substanz Alpha-Glycosyl-Rutin (AGR) beugt aktiv Sonnenallergie vor. AGR „fängt“ freie Radikale, die bei der Entstehung der Sonnenallergien aktuellen Untersuchungen zufolge eine entscheidende Rolle spielen. Spezielle Sonnenallergieschutzprodukte (Eucerin® Sonnen Allergie Schutz Creme-Gel) beugen vor.

Darf man in die Sonne gehen, wenn man Medikamente nehmen muss?

Es gibt bestimmte Antibiotika und andere Medikamente, die die Haut lichtempfindlich

machen und so das Risiko schwerer Sonnenbrände erhöhen. Entsprechende Informationen ist im Beipackzettel des Medikaments zu finden.

Ist es gefährlich mit Muttermalen in die Sonne zu gehen?

Menschen mit so genannten Muttermalen (Nävuszellnävi) sollten mit Sonne vorsichtig sein. Ratsam ist, sich einmal im Jahr vom Hautarzt von Kopf bis Fuß untersuchen zu lassen. Zum Glück leiden nur sehr wenige Menschen unter einer Vielzahl an „auffälligen“ Muttermalen (dysplastische Nävi), sie haben ein erhöhtes Risiko, einen schwarzen Hautkrebs (Melanom) zu entwickeln und sollten sich so wenig wie möglich in der Sonne aufhalten.

Fördert viel Sonne Krebs?

Ja. Das Risiko, ein Melanom (schwarzer Hautkrebs) zu entwickeln, hängt auch von der Anzahl schwerer Sonnenbrände ab.

Was hilft bei einem Sonnenbrand?

Gerötete oder verbrannte Haut auf keinen Fall der Sonne aussetzen, auch nicht, wenn sie eingecremt ist. Umschläge mit kaltem Wasser wirken lindernd, da sie die Hitze aus der Haut ziehen. Der Körper verliert bei Verbrennungen mehr Flüssigkeit als sonst, viel Wasser trinken ist sehr wichtig. Bei einem schweren Sonnenbrand mit ausgedehnten Rötungen oder Blasen sowie bei Beschwerden wie Fieber und Schüttelfrost sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden!

Welches Sonnenschutzmittel hilft bei Vitiligo?

Bei Vitiligo ist ein wirksamer medizinischer Sonnenschutz für die depigmentierten Hautareale besonders wichtig. Hierfür steht im Eucerin® Sortiment die Ultra Schutz Creme 50plus zur Verfügung.

Hinsichtlich der weiterführenden Diagnostik und speziellen Therapie sollten Sie begleitend ihren Hautarzt zu Rate ziehen.

Speziel zu Kindern:

Wie schützt man Kinder unter 3 Jahren vor der Sonnenstrahlung?

Babys unter 7 Monaten sollten generell nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Die energiereiche Sonnenstrahlung führt zu einer außerordentlichen Kreislaufbelastung des kindlichen Organismus. Darum: direkte Sonne meiden, und Babys durch entsprechende Kleidung vor dem Sonnenlicht schützen.

Ab dem 7. Lebensmonat können reine Mikropigmentprodukte empfohlen werden. Die Barrierefunktion der Hornschicht bei Kindern ist nur schwach ausgeprägt, die Reizbarkeit der Haut und auch die Gefahr der Allergisierung ist erhöht. Mikropigmente schützen die empfindliche Kinderhaut, indem sie sich wie ein Schutzschild auf die Haut legen. Im Gegensatz zu chemischen Filtern werden keine Allergien induziert.

Ab dem 3. Lebensjahr schützen extra wasserfeste Sonnenschutzprodukte mit einem UVB-Faktor von mindestens 15 die empfindliche Kinderhaut. Außerdem ist es wichtig, dass ein hoher Anteil des Lichtschutzes aus Mikropigmenten (z. B. Titandioxid) besteht, da diese nicht in die Haut penetrieren und weder Photo- noch Kontaktallergien auslösen.

Aktiver Sonnenschutz für alle Kinder:
Kleinkinder nie der direkten Sonne aussetzen (Kreislaufbelastung, kaum Eigenschutz der Haut)
Mittagssonne meiden
Leichte, aber dicht gewebte Kleidung tragen
Sonnenhut mit breiter Krempe, Sonnenschirm
Sonnenschutz für die Augen

Generell gilt für Kinderprodukte:

Keine Parfums und Farbstoffe wegen möglicher Allergieentwicklung
Extra wasserfeste Produkte verwenden

Welches Sonnenschutzprodukt hat keine chemischen Lichtschutzfilter?

Micropigment-Sonnenschutzprodukte enthalten keine chemischen Lichtschutzfilter. Der Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen erfolgt durch Reflexion des Lichtes an feinsten mineralischen Teilchen (Titandioxid, Zinkoxid). Durch die feine Teilchengröße wird ein gleichmäßiger Schutzfilm auf der Haut erzeugt, der bei Produkten mit hohem Lichtschutzfaktor (>15) nur durch einen hohen Anteil mineralischer Pigmente im Produkt gewährleistet werden kann. Daher kann es zum so genannten "Weißeffekt" auf der Haut kommen, der ein Zeichen der gleichmäßigen Verteilung und der hohen Schutzwirkung darstellt. Durch handelsübliche Duschbäder lässt sich dieser Film nach dem Sonnenbad problemlos entfernen.

Können die Eucerin® Sonnenallergieschutz Creme-Gele auch bei Kindern angewendet werden?

Für (Klein-)Kinder empfehlen wir bevorzugt Sonnenschutzmittel ohne chemische Lichtschutzfilter, um das Risiko von Kontaktallergien zu minimieren. Besteht allerdings eine "Sonnenallergie", dann sollten Produkte verwendet werden, die bei dieser Problematik in der Regel Besserung bringen. Das wäre die Eucerin® Sonnen-Allergie-Schutz Serie mit Lichtschutzfaktor 15 und 25, ohne Emulgatoren und mit AGR, einem Radikalfänger, der nachweislich in klinischen Studien eine Besserung bis vollständige Unterdrückung der Symptomatik gebracht hat. Die wichtigste Maßnahme wäre allerdings textiler Lichtschutz, z. B. das Tragen eines T-Shirts. Außerdem sollten Kinder so wenig wie möglich in der direkten Sonne sein, lassen sich aber natürlich aber nur schwer davon abhalten... Deshalb: immer Kleidung und Kopfbedeckung (kommt trotzdem noch UV-Strahlung durch!) und auch darunter Sonnencreme verwenden!

Inhaltsstoffe:

Was ist Tinosorb® S?

Bei Tinosorb®S (Ingredient: Bis- Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine) handelt es sich um einen hochwirksamen, UV-stabilen Breitbandfilter, d. h. das Wirkspektrum umfasst sowohl den UVA als auch den UVB Bereich. Tinosorb® S ist ein sogenannter chemischer UV-Filter, der die UV-Strahlung auf der Haut überwiegend absorbiert. Dieser Lichtschutzfilter zeichnet sich im Vergleich zu anderen, bekannten Breitbandfiltern durch eine hohe Effektivität aus. Um einen vergleichbaren Schutz vor UV-Strahlung zu erzielen, wird eine bedeutend geringere Konzentration von Tinosorb® S benötigt.

Ebenfalls können durch den Einsatz von Tinosorb®S die Konzentrationen der zusätzlich eingesetzten Filter durch synergistische Effekte deutlich reduziert werden.

Was ist Alpha-Glucosylrutin (AGR)? Was bewirkt dieser Inhaltsstoff?

Alpha-Glucosylrutin (AGR) ist ein Radikalfänger mit einem hochgradigen antioxidativen Effekt. Dieser ist wesentlich stärker als bei Vitamin E. Durch UV-Strahlenenergie wird in der Haut die Bildung hochreaktiver freier Radikale iniziiert. Diese freien Radikale verursachen Lipidperoxidationen und Veränderung der DNA. Radikalfänger gehen mit diesen freien Radikalen Verbindungen ein und neutralisieren sie.

Zusammen mit Vitamin E bildet Alpha-Glucosylrutin einen äußerlich anwendbaren Radikalfängerkomplex, der den UV-induzierten oxidativen Stress der Haut signifikant vermindert. In klinischen Studien haben wir nachgewiesen, dass Sonnenschutzprodukte mit dem Aktiv-Zellschutz AGR und Vitamin E die Symptome der Polymorphen Lichtdermatose (PLD), die u. a. durch die Bildung freier Radikaler ausgelöst wird, deutlich reduzieren.

Was ist Nanotechnologie?

Die Nanotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts mit vielfältigem Anwendungspotenzial. In der Nanotechnologie geht es vor allem um die Nutzung neuer Funktionen, die einerseits auf der geringen Größe und andererseits auf den materialspezifischen Eigenheiten von Nanostrukturen basieren. Die Vorsilbe "Nano" (griech.: Zwerg) bezeichnet einen Größenbereich, der 1000-fach kleiner ist als derjenige heutiger Werkstoffe und Bauelemente, die der Mensch herstellt und verwendet (sie liegen allesamt im Mikrometerbereich; 1 Nanometer (nm) entspricht dem tausendsten Teil eines Mikrometers (µm); 1 nm = 10-3 µm = 10-6 mm = 10-9 m). Die sich daraus ergebenden, teilweise völlig neuartigen Eigenschaften, werden durch die Methoden der Nanotechnologie nutzbar gemacht. 2000 mal dünner als ein Haar. Beiersdorf setzt in einer Reihe von Sonnenschutzprodukten Zinkoxid bzw. Titandioxid ein, die in Form von Nanopartikeln vorliegen. Beide Rohstoffe werden seit über 10 Jahren verwendet und sind essenziell für die Wirksa Setzt Beiersdorf Nanotechnologie ein?mkeit moderner Sonnenschutzprodukte. Treffen Sonnenstrahlen auf die Mikropigmente, werden sie größtenteils reflektiert. Auf diese Weise sind unsere Hautzellen vor schädlichen UV-Strahlen geschützt, die Hautschäden oder langfristig sogar Krebs verursachen können. 

Setzt Beiersdorf Nanotechnologie ein?

Auch Beiersdorf nutzt die Methoden der Nanotechnologie für die Entwicklung innovativer und leistungsstarker Kosmetik-Produkte. In vielen unserer Sonnenschutzprodukte wird bereits das Nano-Pigment Titandioxid eingesetzt. Nanokristallines Titandioxid wird als Lichtfilter eingesetzt, da es die Eigenschaft besitzt, UV-Licht zu reflektieren, zu streuen und zu absorbieren. Darüber hinaus ist es für das Auge unsichtbar und führt deshalb nicht zu einem unerwünschten Weißeleffekt auf der Haut, wie er von konventionellen Titandioxiden bekannt ist.

Titandioxid ist ein sehr wirksamer Breitspektrum-UV-Filter und wurde aufgrund seiner Unbedenklichkeit im Schutz der Haut vor UV-Strahlung im Jahre 2002 offiziell als UV-Filter für kosmetische und dermatologische Präparate zugelassen.

Penetrieren nanokristalline Titandioxide und Zinkoxide und üben sie eine schädigende Wirkung auf den Körper aus?

In umfangreichen Untersuchungen, unter anderem in der Forschungsabteilung unseres Hauses, wurde bestätigt, dass nanopartikuläres Titandioxid nicht in tiefere Hautschichten penetriert. Die Partikel verbleiben nur auf den äußersten Schichten der Hornschicht. Somit können sie nicht in den Blutkreislauf gelangen und auf diesem Wege im Körper weitere Wirkungen entfalten. Das Material ist demzufolge in Kosmetika vollkommen sicher. Dieses wird auch durch Veröffentlichungen in anerkannten wissenschaftlichen Journalen bestätigt*.

Auch bei dem gelegentlich in Sonnenschutzformulierungen verwendeten Zinkoxid handelt es sich um Teilchen in Nanometergrößenordnungen. Die zu diesem Verwendungszweck hergestellten Zinkoxide sind mit Partikelgrößen um 50 - 200 nm größer als die verwendeten Titandioxide. Deshalb ist davon auszugehen, dass auch diese Partikel nicht in tiefere Hautschichten penetrieren können und - genau wie Titandioxid - keine systemische Wirkung entfalten, wenn sie auf die Haut aufgetragen werden.

Sonstiges:

Wie lassen sich Verfärbungen durch Sonnenschutzprodukte verhindern?

Nach unserer Erfahrung entstehen Verfärbungen (gelbliche bis bräunliche Flecke), wenn das Sonnenschutzmittel zu reichlich aufgetragen wird und/oder die Kleidungsstücke (vor allem helle Kleidung) mit der Haut in Berührung kommen, bevor das Sonnenschutzmittel in die Haut eingezogen ist. Das aufgetragene Sonnenschutzprodukt sollte daher gut eingezogen sein, bevor die Haut erneut mit Kleidung in Berührung kommt

Sollten Verfärbungen in fleckiger Form bei Verwendung einer unserer Eucerin® Sonnenempfindliche Haut Produkte auf der Kleidung aufgetreten sein, wie können diese entfernt werden?

Eventuell auftretende Flecken werden durch einen UVA-Filter verursacht. Dieser Filter schützt die Haut vor UVA bedingter vorzeitiger Hautalterung. Durch UVA Strahlung können auch „Sonnenallergien“ (polymorphe Lichtdermatose) und photoallergische oder phototoxische Hautreaktionen ausgelöst werden. Der UVA-Filter ist deshalb ein unverzichtbarer Inhaltsstoff in Sonnenschutzprodukten.

Sollten Verfärbungen auf der Kleidung durch das Anwenden unserer Eucerin® Creme Gel LSF 15/25 Produkte aufgetreten sein, wie können diese entfernt werden?

Der natürliche Wirkstoff unserer Eucerin-Sonnenallergieschutz-Produkte heißt Alpha-Glykosil-Rutin (AGR) und hat eine gelbe Eigenfarbe. Dieser sehr verträgliche Radikalfänger hilft die Symptome von Sonnenallergien deutlich zu reduzieren und ist somit ein unverzichtbarer Inhaltsstoff. Leider kann es durch dessen Eigenfarbe bei der Anwendung zu gelblichen Verfärbungen von heller Kleidung kommen.
Wenn Kleidungsstücke verunreinigt wurden, sollten sie möglichst sofort gewaschen werden. Durch Alterung der Verunreinigungen kann die Auswaschbarkeit erheblich erschwert werden. Wir empfehlen, die verfärbten Kleidungsstücke in einer Zitronensäurelösung einzuweichen (12 g Zitronensäure auf 1 Liter Wasser auflösen). Dieses Produkt ist in jedem Drogerie- oder Supermarkt erhältlich. Die Kleidungsstücke sollten, je nach Verfärbung, ca. 12 Stunden in dieser Lösung liegen und dann gewaschen werden. Wir haben mit dieser Vorbehandlung sehr gute Erfahrungen bei weißer Kleidung gesammelt, können jedoch nicht garantieren, dass diese Methode für alle farbigen Textilien gilt. Testen Sie die Farbechtheit bitte vorher an einer unauffälligen Stelle, zum Beispiel am Saum. Anschließend sollten die Kleidungsstücke bei möglichst hoher Temperatur in der Waschmaschine unter Verwendung von Flüssigwaschmittel gewaschen werden (Dosierung des Waschmittels wie bei stark verschmutzter Wäsche). Bei der Temperaturwahl sind aber unbedingt die Herstellerangaben in den Kleidungsstücken zu beachten. Unsere durchgeführten Waschtests führten überwiegend dazu, dass die gelblichen Verfärbungen entfernt werden konnten.